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.oO "Vegetarier, Tierschützer und Metzger in einem Boot" (weitergeleitete PM von Maqi anlässlich Welt-Veggie und -Tierschutztag 09)

Pressemitteilung http://maqi.de/presse/weltvegetariertag-welttierschutztag2009.html

*** Welt-Vegetarier-Tag / Welt-Tierschutz-Tag 2009

* Vegetarier, Tierschützer und Metzger in einem Boot

Am 1. Oktober ist Weltvegetariertag, am 4. Oktober Welttierschutztag. Anlaß für Vegetarier- und Tierschutzorganisationen, halbherzig um etwas weniger Quälerei und Mord (oder zumindest Ablaßzahlungen in Form von Spenden) zu betteln. Die Realität der Tierausbeutung wird dabei durch Euphemismen kaschiert: "Schlemmen Sie doch zur Abwechslung mal vegetarisch", "Kein Ei mit der 3" - als ob für Eier, gleich wie sie numeriert sind, ob Bio-, Boden- oder Freilandhaltung, keine Küken vergast oder vermust, keine Hennen nach einem Jahr Leiden durch Qualzucht und Gefangenschaft umgebracht würden.

Die belgische Stadt Gent beschloss im Mai dieses Jahres als erste Stadt der Welt, einen offiziellen fleischlosen Wochentag einzuführen. In der Schweiz zog Zürich im Rahmen der WWF-Aktion "Panda-Zmittag" am 15. September nach. In England forderte Paul McCartney den "fleischfreien Montag" ("Meatless Mondays"). In Deutschland soll es bald in Magdeburg einen "Vegi-Tag" geben.

Daß dies für notwendig gehalten wird ist doch recht merkwürdig angesichts der Kampagne "5 am Tag" der Bundesregierung. Diese empfiehlt täglich fünf Portionen(!) Gemüse und Obst. Selbst als Veganer ist das kaum zu schaffen, wie erst, wenn man Lebensmittel durch Käse, Eier oder Leichenteile ersetzt? Sogar die DGE ("Deutsche Gesellschaft für Ernährung"), eine Lobbyorganisation der "Fleisch"- und "Milchindustrie", empfiehlt in ihren "Zehn Regeln" ähnliches - und höchstens "300-600g Fleisch und Wurst" (also drei bis sechs Leichenmahlzeiten) pro Woche. Sprich: 15-18 Mal pro Woche Frühstück, Mittag- und Abendessen vegetarisch, also 70-85% der Mahlzeiten "fleischfrei".

Warum also muß nur ein Tag pro Woche ohne Leichen noch propagiert werden? Daß dies statt tierrechtsethisch überwiegend mit Gesundheit oder Klimaschutz begründet wird nur am Rand.

Währenddessen schütten Bauern mal eben tausende Tonnen Milch weg, weil sie ein paar Cent mehr fürs Tierquälen haben wollen, wobei für jede Tonne eine qualgezüchtete Kuh monatelanglang gelitten hat, und das Landwirtschaftspropagandaminis
terium pusht Schulmilch - statt endlich die Tierausbeutung einzustellen und Hafer-, Mandel-, Reis- oder Sojamilch usw. zu verbreiten.

"Vegetarismus ist ethisch so wenig akzeptabel wie Kindermord statt Mord an Personen jeglichen Alters", so Achim Stößer von der Tierrechtsinitiative Maqi. "Tierschutzreformen so wenig wie weichere Betten oder bunte Tapeten in Josef Fritzls Keller."

Fazit: Vegetarier essen Tierprodukte, vorausgesetzt, die Leichen ihrer Opfer werden anderweitig verwertet oder entsorgt als in ihrem Magen (so werden männliche Küken für die Eierproduktion vergast, "Legehennen" landen nach einem Jahr Qual in der Suppe oder auf dem Müll). Tierschützer essen Tierprodukte, vorausgesetzt, sie können sich und/oder anderen vorgaukeln, ihre Opfer hätten noch mehr mißhandelt werden können (kleinere Käfige, Verstümmelung ohne Betäubung, längere Todestransporte usw.). Auf der anderen Seite sind professionelle Tierausbeuter längst auf den Tierschutzzug aufgesprungen. So werben z.B. Metzger - den Tierschutz- und Vegetarierverbänden folgend - damit, "weniger Fleisch" zu essen oder "vom Tierschutz-Gedanken geradezu beseelt" zu sein.

"Und all das zeigt: Tierschützer, Vegetarier und Metzger sitzen in einem Boot - sie alle wollen weiterhin andere Tiere 'nutzen', ausbeuten, selbst wenn sie dabei getötet werden", so Stößer weiter.

Dabei wäre die Lösung so einfach: Tierrechte und Veganismus statt Tierschutz und Vegetarismus. Jeder Mensch kann vegan werden, sofort und unabhängig von Geschlecht, Alter, Blutgruppe, Schuhgröße, Haarfarbe oder Wohnort.

Welttierrechtstag ist am 15. Oktober, Weltvegantag am 1. November.

Weitere Information hierzu u.a. auf http://tierrechtsbilder.de, http://veganismus.de, http://antispeziesismus.de, http://vegetarier-sind-moerder.de.

.oO Das Prinzip der Gleichheit und Antispeziesismus (Zusammenfassung)


~xX([DAS PRINZIP DER GLEICHHEIT UND ANTISPEZIESISMUS])Xx~


NOBODY IS EQUAL UNTIL EVERYBODY IS EQUAL
(Keine_r ist gleichberechtigt bis alle gleichberechtigt sind)

NOONE IS FREE UNTIL ALL ARE FREE
(Keine_r ist frei bis alle frei sind)

Das Prinzip der Gleichheit besagt, dass gleiche bzw. ähnliche Interessen auch gleiche Berücksichtigung verdienen.

Jeremy Bentham formulierte Gleichheit durch die Formel "Jeder zählt als einer und keiner mehr als einer". D.h. die Interessen jedes Wesens, das durch eine Handlung betroffen wird, müssen gleichermaßen berücksichtigt und gewichtet werden - also unabhängig davon, wie diese anderweitig beschaffen sind oder welche sonstigen Fähigkeiten sie besitzen.

James Rachels bringt die Ungleichseite des Gleichheitsprinzips wie folgt auf den
Punkt: Die Ungleichbehandlung von zwei Individuen ist dann legitim, wenn es zwischen diesen einen relevanten Unterschied gibt. Und ob ein Unterschied relevant ist, hängt von der Art der ins Auge gefassten Behandlung ab.
Gebährfähigkeit ist ein relevantes Merkmal für ein Recht auf Schwangerschaftsurlaub. Rationalität und Autonomie sind z.B. relevante Merkmale für Wahlrecht und Deliktsfähigkeit. Es kann kein Unrecht darin liegen, Kleinkindern oder Schweinen ein Wahlrecht abzusprechen und es wäre ein Unrecht, sie zu strafmündigen Personen zu erklären für unerlaubte Handlungen verantwortlich zu machen. Doch für die Frage, welche Wesen man foltern oder töten darf, sind diese Kriterien nicht (primär) relevant.
Für die Verletzung des Prinzips der Gleichheit auf Basis der Artzugehörigkeit prägte
Richard Ryder 1970 den Begriff des Speziesismus.
Diskriminierungen sind also Ungleichbehandlungen auf Basis irrelevanter oder willkürlicher Merkmale. Im letzten Fall machen die Begründungen einen falschen Gebrauch von der Rolle, welche diese Merkmale im moralischen Denken spielen.

~xX([Der Mensch ist ein Tier])Xx~

Viele heben den Menschen von allen Tieren als etwas Außergewöhnliches, Besonderes und Unvergleichliches heraus, ohne dabei zu verstehen, dass er nur eines unter vielen ist. Jede Art ist auf ihre Weise besonders und einzigartig und nicht alle Individuen einer Art erfüllen alle allgemeinen Kriterien, die mensch ihnen gerne zuschreibt.

Die scheinbar einzigartige Qualität menschlicher Fähigkeiten beruht, nach
Darwin, vielmehr auf einer Unterschätzung der Reichtums des Lebens anderer Tiere.
Das betrifft zum einen ihr Gefühlsleben und auch wenn der homo sapiens bezüglich
geistiger Fähigkeiten alle anderen Tier übertrifft, so ist dies doch nur ein Unterschied
des Grades und kein kategorialer.
Zitat Darwin: „Fortwährend kann man beobachten, dass Tiere zaudern, überlegen
und sich dann entschließen. Es ist bezeichnend, daß Naturforscher bei längerer
Vertiefung in die Gewohnheiten eines bestimmten Tieres immer mehr Verstand und
immer weniger ungelernte Instinkte zu erkennen glauben.“

Exemplarisch für das moderne Bild der Wissenschaft verweise ich auf National
Geographic vom März 2008: Papageien, die ihre Gedanken auf Englisch artikulieren
und rechnen, Rabenvögel, die vorausschauend planen und sich erinnern, Krähen, die
neuartige Werkzeuge basteln. Zitat: „Intelligenz ist nicht für Primaten oder Säugetiere reserviert. Wir sind nicht die Einzigen, die erfinden und planen. Oder andere austricksen und anlügen.“ Doch um einen Anderen täuschen zu können, muss man ihm Absichten unterstellen können, sein Verhalten vorhersehen können und die
Wirkung, die von einem selbst ausgeht, gezielt einsetzen. Das impliziert aber auch das
Wissen um das Vorhandensein seiner selbst, das Bewusstsein, selbst zu sein. Diese
Fähigkeit ist bisher bei Menschenaffen und Rabenvögeln beobachtet worden.
Der Mensch als ein der Evolution unterworfenes, also veränderliches Wesen, passt
auch nicht mehr zur These einer Schöpfung in einem Akt und zerstört mithin die
These der Gottesebenbildlichkeit.

Gibt es aber keine kategorischen Unterschiede in relevanten Eigenschaften zwischen Menschen und anderen Tieren, dann gibt es auch keine moralischen Prinzipien, die nur für Menschen Gültigkeit beanspruchen können.

(Zitate entnommen aus dem Referat "Würde": http://www.veganismus.com/wuerde.pdf )

.oO D.I.Y. "Ich esse Tiere, weil..." (Miniposteraktion)


~xX([Miniposter gegen Tierkonsum])Xx~


Hallo ihr Lieben!
Vor einiger Zeit hatte ich Euch die Miniposter gegen die Tierindustrie vorgestellt.
(Wer sich nicht erinnert, klickt bitte hier.)

Jedenfalls biete ich heute wieder eine neue Idee! Die lässt sich auch ganz leicht umsetzen, einfach einen Zettel beschreiben, ob groß, ob klein, ob mit Malfarbe oder Stift, völlig egal. Es geht nur um einen Satz:

"Ich esse Tiere & deren Produkte, weil..."

dann einfach wie bei einem Kreuzeltest viele Punkte untereinander anordnen und äußert seriöse Begründungen dahinterschreiben. Wem gerade nichts einfällt, ich habe natürlich wieder ein paar Anregungen parat:

* Ich so tierlieb bin!
* Ich nur mit Menschen Mitgefühl habe.
* Ich mir einrede, sie hätten nicht gelitten.
* Mein Mittagessen mir wichtiger ist, als ihr Interesse zu leben.
* Ich nicht weiß, was ich sonst essen sollte, mich aber auch noch nie darüber informiert habe.
* Mein Ur-Ur-Ur-Großvater (bzw. -mutter ;)) es schon so gemacht hat.
* Mich das Welthungerproblem nicht interessiert.
* Löwen ja auch Antilopen jagen. Hmm... und wer jagt nochmal Milch?
* Mein Geld nur für eines von beiden reicht: Fleisch oder Gemüse - und ich habe mich entschieden!
* Ich ja auch nichts gegen Tierversuche oder Krieg unternehme und deswegen nur konsequent bin.
* meine Eltern es mir vorschreiben.
* Pflanzen doch auch Gefühle haben!
* irgendwann mal irgendwer meinte, vegan sei nicht gesund...
* die Vorfahren der Menschen auch gelegentlich Fleisch gegessen haben sollen...
* mir der Tofu so leid tut.
* Irgendwas muss ich doch essen!
* Ich nur kuschlige Katzen, aber keine Rinder, Hühner, Schweine mag.
* Pflanzen ganz bestimmt kein Eiweiß enthalten, das ist nur in Ei.
* Pff, keine Ahnung, muss ich für alles eine Begründung haben?
* es männlich ist!
* Ich kein Mitgefühl mit Tieren habe, die ich nicht kenne.
* mein Ruf sonst in Gefahr wäre und das ist wichtiger als das Lebensrecht der Tiere.
* Ich die Tiere ja nicht selbst umgebracht habe.
* Mir der Zusammenhang zwischen Fleisch, Milch, Eiern und Leid, Mord, Unterdrückung nicht klar ist.
* Mir ökologische Themen wie Wasser- und Luftverschmutzung, Energie- und Rohstoffverschwendung am Arsch vorbei gehen.
* Ich der Überzeugung bin, dass die Tiere von Gott geschaffen wurden, um uns bedingungslos zu dienen.
* Ich Produktwerbung mehr Glauben schenke, als Menschen, die keinen finanziellen Gewinn an der Tierindustrie haben.
* Tiere für mich etwa das Empfindungsvermögen von Waschmaschinen und Kieselsteinen haben.
* Ich ja auch sonst durch Haustierhaltung, Tierversuche, Zoos und Zirkusse Tiere quäle und somit nur konsequent bin.
* Ich nichts davon halte, wenn Futtermittel nicht mehr aus Ländern, wo 60% der Bevölkerung hungern, importiert werden müssten.
* Ich meinen Kindern ein gutes Beispiel sein will.
* Ich auch selbst schlachte/schlachten würde und damit mit meinem Gewissen im Reinen bin. Es ist ein Handwerk, kein Mord.
* es andere ja auch tun.
* es einfach zu unbequem ist, Zutatenlisten lesen zu müssen.
* es gut schmeckt.
* mir das Ernten einer Karotte mehr Schauer versetzt als das Schlachten eines Schweins.
* sie uns fressen würden, wenn wir nicht sie fressen.
* Ich bin zwar gegen Rassismus und Faschismus, aber beim Antispeziesismus müsste ich ja an mir selbst arbeiten!
* ich es anmaßend finde, die Leidensfähigkeit von Menschen und anderen Tiere zu vergleichen.
* ich glaube, dass es mehr Zeit kostet ein Sojaschnitzel als ein Schweineschnitzel zu braten.
* eine Ernährungsumstellung einfach zu viel Arbeit macht.
* meine Familie und Freund_innen auch alle Fleisch, Milch, Eier essen.
* Das Leben einer Kuh in keinem Verhältnis zu den Genüssen einer Quarkspeise steht.
* ich nicht will, dass (vollkommen überzüchtete) Schweine, Rinder, Hühner aussterben.
* jährlich über 50 Millionen ermordete Schweine (in Deutschland) kein ausreichender Grund sind, das Leiden beenden zu wollen.
* hunderttausende vergaste/lebendig zermuste Küken kein ausreichender rund sind, das Leiden beenden zu wollen.
*

Das ganze kann dann am Ende mit einem Linktipp garniert werden, falls wirklich der eine oder die andere sich weiter informieren möchten ;) Viel Spaß und Erfolg!

.oO Bewusstsein (Gedanken eines Künstlers, Schlunz)

~xX([Bewusstsein])Xx~

Hier geht's zur Originalseite.

Ich möchte den Leser mal bitten, sich in ein Schwein hineinzufühlen (das sollte den meisten nicht so schwer fallen, wo man sich doch auch in gequälte Hunde und Katzen hineinfühlen kann).

Wir sind jetzt also einfach mal das Schwein ohne Namen, in einem EU-Normbetrieb. Nachdem wir unser stupides Leben in einer Box verbrachten, ohne jemals das Sonnenlicht zu erblicken, kommt der Tag des Umbruchs... Wandertag? Zum ersten Mal dürfen wir unsere Beine etwas länger bewegen... kollektiv geht es vor die Tür... Das Licht blendet in den Augen... Wenn wir uns nicht sputen, gibt es einen Stromschlag in den Hintern... Es geht eine Rampe rauf, in einen anderen Raum (was weiss ein Schwein schon von Lastwagen?) und plötzlich ist es noch enger und noch dunkler... Was denken wir, was fühlen wir? Dann geht das Gerumpel und Gedröhne los...

Plötzlicher Stillstand, wir werden aneinandergepresst, stehen auf einmal auf einem Leidensgenossen und können nicht mal runter (was weiss ein Schwein schon von Bremsen und Strassenverkehrsordnung und was wissen die Schweine im hinteren Teil des Lasters schon von Platzmachen und Aufrücken, wenn die Menschen das nicht mal in der Strassenbahn raffen?)...

So geht das eine wahre Ewigkeit (was weiss ein Schwein schon von EU-subventionierten Massentiertransporten durch ganz Europa?). Wir haben Durst... Ganz furchtbaren Durst... Der "Kollege" unter unter uns atmet schon eine Weile nicht mehr...wir haben nie über Leben und Tod philosophiert, aber irgendwie kommt uns das schon beängstigend vor, sind wir als Schwein einem Hund doch geistig um einiges überlegen... "Draussen" (wo immer das sein mag) wurde es inzwischen mehrmals hell und dunkel und nun scheint das Gerumpel wirklich ein Ende gefunden zu haben...

Die hintere Klappe geht auf. Da ist wieder so ein Zweibeiner mit einer Stange, die weh tut... Ein neuer Geruch liegt in der Luft. Blut. Und so wie jeder Hund die Angst seiner Beute "riecht", riechen wir die Angst von zahllosen Artgenossen. Da vorne muss irgendwas Übles ablaufen... Aber da kommen wir schon hinter, denn der Zweibeiner mit dem Stab treibt uns in die Richtung.

Wir stehen Schlange... Jetzt... Blickkontakt zum Ende der Schlange: Eins unserer Geschwister bekommt eine komische Zange hinter die Augen, zuckt, und hängt plötzlich mit einem Fuss an einem Haken, immer noch zuckend, während ihm Blut aus der Kehle läuft... Jetzt wissen wir, dass wir hier weg wollen... Geht aber nicht... Es geht nur geradeaus... Einer nach dem anderen hängt zuckend am Haken, bis auch wir an der Reihe sind... Ob die Elektrozange vom genervten Akkordarbeiter richtig angesetzt wurde, oder ob wir aufgrund unserer Konstitution sowieso bei vollem Bewusstsein bleiben (was weiss ein Mensch, der noch nicht unter antiquitierten Psychiatriemassnahmen gelitten hat, schon von der Wirkung einer Elektrozange?), sei dahingestellt, wir können sowieso nicht schreien, denn der Hals ist offen...

Man findet uns nun als "Gehacktes" im Kühlregal oder in der Wurst für's Kind (Die Fleischindustrie hat in den letzten Jahren erheblich in dieser Richtung "aufgerüstet" von "Minni Winni Würstchenkette" bis "Reinhards Bärchenstreich"... wie niedlich).

Ein gewisser Prozentsatz von uns landet auch einfach nur im Müll, weil die Teile, die man uns aus dem Hintern geschnitten hat, angebrannt sind oder zu lange rumgammelten... Wir finden uns wieder, im Kühlschrank von Menschen, die meinen, Veganer seien arrogant und selbstherrlich, und schon deshalb müsse man uns killen, grillen und verspeisen. Doch ist es nicht viel arroganter und selbstherrlicher zu meinen, man stehe an der Spitze der Nahrungskette und könne sich aufgrund dessen wirklich ALLES erlauben?

Der oben genannte Werdegang eines Schweines ist bei "Labkälbern" kürzer, aber nicht schöner... Man konsumiert und schüttelt nebenbei den Kopf über die Arroganz der Japaner, die immernoch Walfleisch auf der Speisekarte haben... Man ignoriert das vegane Alternativangebot und den oben beschriebenen alltäglichen "Schweinehorror" unter vielfältigen Argumenten: "Ich bin zu blöd zum Kochen!... Ich hab beruflich nur Zeit für Fastfood..." Und manchmal sind auch einfach nur soziale Aspekte aussschlaggebend. Man hat Angst, ausgelacht und nicht auf Grillpartys eingeladen zu werden. Menschen, denen es an Selbstbewusstsein fehlt... Steht das alles in Relation zum Leid der Tiere? Sind das rechtfertigende Argumente?

Ich hab mir mal gesagt, dass ich mich nicht täglich selbst belügen will, nach dem Motto: "Das Schwein, von dem mein Schnitzel kommt, hatte es schon nicht so schlecht und die Ökokuh hatte weniger Angst vorm Sterben..." Ich hab mir den oben beschriebenen "Schweinehorror" bewusst gemacht und ich hab mir klar gemacht, dass ich ein (pardon!) Arsch bin, wenn ich bewusst weiter so handle. Und das ist eben der entscheidende Punkt: Sich immer dessen bewusst zu sein, was man tut. Das sollte selbstverständlich sein, doch die meisten Menschen sind sich nicht mal ihres Atems bewusst... Ab und zu holen sie mal einen Zug Luft durch den Mund und dann sacken sie wieder zusammen...

Die wenigen wirklich einfühlsamen Menschen unter den Tierleidverwertern würde es wahrscheinlich krank machen, wenn sie sich bei jeder Malzeit bewusst machen würden, welchen Background ihr "Leckerli" hat.

Einige wenige werden vegan, die anderen schalten ab. So simpel ist es leider... Trotzdem sprechen sie sich offen gegen Faschismus und Waffengewalt aus, spenden für Katastrophenopfer und bedrohte Tierarten und sie gehen zur Wahl. Da passt was nicht zusammen und dessen sollte sich jeder Mensch der "zivilisierten" Welt bewusst sein.

Ein schlauer Kopf meinte mal vor langer Zeit, ein Tier zu "halten" um es zu töten, sei Verrat... Generation für Generation wächst damit auf, dass dieser Verrat etwas ganz Normales zu sein scheint. Irgendwann müsste doch mal eine Generation erkennen, dass es mit so viel Leichen im Keller keine bessere Welt geben kann... Was machen wir aus der kommenden Generation?



.oO Veganer Abolitionismus (Flyer von AbolitionistApproach)


~xX([Veganer Abolitionismus])Xx~


Anm.: Da mich der Artikel zum Thema "The 'Luxury' of Death" so begeistert hat, habe ich mich mal auf der Seite AbolitionistApproach umgesehen. Und sie ist wirklich umwerfend. Leider ist fast alles in Englisch, wem das aber nichts ausmacht, sollte dort unbedingt mal stöbern! Was mir außerdem sehr positiv aufgefallen ist, ist, dass der_die Autor_in ebenso einen antisexistischen/feministischen Standpunkt vertritt.

Im Folgenden biete ich einen m. E. sehr gut gelungenen Flyer zum Thema Abolitionismus von eben dieser Seite an. Diese Version hier ist natürlich in Deutsch, sie steht auf der Webseite aber auch in 11 anderen Sprachen zur Verfügung! Respekt!


Flyer zum Thema (veganer) Abolitionismus hier ansehen.
(Und am besten ausdrucken und verteilen!)

Die Webseite, die dieses und anderes Infomaterial zur Verfügung stellt, findet ihr hier.

.oO The "Luxury" of Death (Englische Stellungnahme zu Peter Singer u.a. Übersetzung folgt)

~xX([The “Luxury” of Death])Xx~

Posted by Gary L. Francione in Blog

In last week’s blog entry, I mentioned that The Vegan Society had interviewed Peter Singer, Tom Regan, and me in its magazine, The Vegan. In his interview, Singer states:

[T]o avoid inflicting suffering on animals—not to mention the environmental costs of intensive animal production—we need to cut down drastically on the animal products we consume. But does that mean a vegan world? That’s one solution, but not necessarily the only one. If it is the infliction of suffering that we are concerned about, rather than killing, then I can also imagine a world in which people mostly eat plant foods, but occasionally treat themselves to the luxury of free range eggs, or possibly even meat from animals who live good lives under conditions natural for their species, and are then humanely killed on the farm. (The Vegan, Autumn 2006.)

In Singer’s May 2006 interview in Mother Jones, he states:

[T]here’s a little bit of room for indulgence in all of our lives. I know some people who are vegan in their homes but if they’re going out to a fancy restaurant, they allow themselves the luxury of not being vegan that evening. I don’t see anything really wrong with that.

I don’t eat meat. I’ve been a vegetarian since 1971. I’ve gradually become increasingly vegan. I am largely vegan but I’m a flexible vegan. I don’t go to the supermarket and buy non-vegan stuff for myself. But when I’m traveling or going to other people’s places I will be quite happy to eat vegetarian rather than vegan.

It is quite remarkable that the so-called “father of the animal rights movement”:

  • Is a “flexible vegan”—that is, he is not a vegan when he finds it inconvenient to be one. That means that he’s not a vegan and, indeed, he has characterized being a consistent vegan as “fanatical.”;
  • Thinks that a vegan world is not “necessarily” the solution to the problem of animal exploitation.; and
  • Characterizes it as a “luxury” to consume meat and animal products.

But these comments make clear a position that is central to Singer’s theory and that is absolutely at odds with an animal rights/abolitionist perspective. According to Singer, it is the suffering of nonhumans, and not our killing of them, that raises the primary, and perhaps the only, moral problem.

That is, Singer does not think that it is a serious problem that we use and kill animals; the only problem is how we use and kill them. If animals have “good lives under conditions natural for their species, and are then humanely killed on the farm,” then we do not act immorally in using and eating animals.

Why would Singer take such a position? Why does he think that killing a nonhuman does not raise a fundamental moral problem?

Although Singer has stated this position at various places in his writings, his interview in The Vegan contains a recent, brief, and clear reiteration of his view:

I do think that there are morally relevant differences between various species, because the cognitive capacities of beings are relevant to, for example, the wrongness of killing them. I think it is worse to kill a self-aware being, that is, a being who is aware of its own existence over time, and is able to have desires for the future, than a being who may be conscious, but is not self-aware and lives in a kind of eternal present. (The Vegan, Autumn 2006)

In other words, Singer maintains that if a being is not self-aware in the way that a normal human is self-aware—that is, the being does not have what we call reflective self-consciousness—then the being is not self-aware in the morally relevant way that would give rise to that being having an interest in her life and that would make killing that being a significant moral wrong.

As I argued in Introduction to Animal Rights: Your Child or the Dog? and elsewhere, Singer’s view is problematic in a number of ways.

First, Singer maintains that there is only one morally significant way to be self-aware—to have the sort of representational self-awareness that normal humans have.

There are many ways to be self-aware. Any being who is sentient or subjectively aware is necessarily self-aware. Anna Charlton and I live with five rescued dogs. When one of our dogs sees another one of our dogs get a treat, the former is aware that it is not she who has gotten the treat, and she comes and sits in front of me until I give her a treat as well. That is self-awareness. She is perceptually aware that it is another dog who has gotten the treat and not she who has gotten the treat.

Humans can look in a mirror and recognize their image; dogs can recognize their scent on a bush that they visited weeks before. Those are simply two different sorts of self-awareness. But it is speciesist to say that one sort of self-awareness is morally better than the other.

Second, Singer seems to think that only humans (and perhaps nonhuman great apes) have desires for the future. Again, Singer’s views are speciesist in that he maintains the only way to have a future desire is to have it in exactly the way that humans do. If a being does not plan things with calendars and clocks, then the being does not have a future desire.

We live with a border collie whose favorite pastime is to ride around in the car. If she sees my car keys anywhere, she will grab them in her mouth and come and place them by my feet and look up at me. There is no other way to interpret that behavior except as an expression of desire to do something. The fact that she does not wear a wrist (or paw) watch and think, “I’d like to go for a ride in 15 minutes” is irrelevant. She is expressing a desire about something that she wants to do.

Third, even if one’s consciousness is rooted in an “eternal present,” that does not mean that the being is not self-aware in a morally relevant way. Consider a human who has transient global amnesia, a form of amnesia in which the person has a sense of herself only in the present, and has no recollection of her past and no thoughts about her future. This is more or less how Singer views the minds of most nonhumans—as rooted in a continuing present. Can we conclude that a human with this sort of amnesia has no self-awareness? Of course not. Such a human is self-aware even though she is aware of herself only in the present. Similarly, even if nonhumans have a sense of themselves only in the present, we cannot say they do not value their lives and are concerned only with how we treat them. That is speciesist.

Fourth, and most important, there is simply no logical relationship between differences in cognitive characteristics and the issue of animal use. Differences in cognitive abilities may be relevant for some purposes. Consider the case of a severely mentally disabled human. We may not want to give such a human a driver’s license because of her inability to drive. But is her impairment relevant to whether we use her as an unwilling subject in a biomedical experiment or as a forced organ donor? No, of course not. Indeed, many of us would argue that her particular vulnerability means that we have a greater moral obligation to her, but it certainly does not mean that we have a lesser one. Similarly, the fact that a cow may have a mind that differs from ours may mean that we do not give the cow a driver’s license, but it does not mean that we may use the cow for purposes in which we would use no humans.

For Singer, veganism is simply one way of addressing animal suffering but, according to Singer, “not necessarily the only one.” We might also continue to allow ourselves the “luxury” of eating eggs and meat from animals who have had “good lives” and are “humanely killed.” Given that Singer actively promotes retailers such as Whole Foods, whose animals certainly have not had “good lives” or “humane” deaths, what he is really saying is that it is acceptable to consume animals who have (perhaps) been tortured slightly less.

And if we are vegan most of the time, we can even allow ourselves the “luxury” of eating conventionally produced flesh and animal products when we go to a “fancy restaurant.” Does this excuse apply only to people who have enough money to eat in “fancy” places? Are occasional hamburgers always wrong because McDonald’s is not “fancy” enough? Or are McDonald’s hamburgers always OK because McDonald’s has, with Singer’s praise, adopted Temple Grandin’s slaughter and handling guidelines?

It boggles the mind.

Moreover, if, as Singer maintains, his concern is the suffering and not the killing of animals, then his own behavior is inconsistent. Singer claims to be a vegan when he shops for himself: “But when I’m traveling or going to other people’s places I will be quite happy to eat vegetarian rather than vegan.” So when he is traveling or eating at another’s home, he will eat animal products but will not consume flesh (I assume that this is what he means when he refers to being a “vegetarian”).

But why would Singer distinguish between flesh and animal products? Although flesh involves killing the animal, Singer does not think that killing an animal is morally significant, or at least not significant enough to make veganism a moral imperative. If it is suffering that matters, dairy products and eggs certainly involve as much suffering as flesh products do, and dairy animals and laying hens end up in the same slaughterhouses as meat animals anyway after they are “spent.” Indeed, as I have said many times, there is probably more suffering in a glass of milk than in a pound of steak. So it would seem that if suffering is Singer’s concern, he would not be “flexible” about non-flesh foods.

If Singer’s views were merely the musings of a confused academic and without consequence in the real world, we might be tempted to ignore his elitist notions about what counts as morally significant self-awareness for the purpose of justifying the “luxury” of eating meat and animal products. But, unfortunately, Singer’s views, as absurd and speciesist as they are, are the foundation of the ubiquitous “happy meat” movement that is seeking to work with institutional animal exploiters to make animal exploitation more “humane” so that we can increase the opportunities for people to be “conscientious omnivores.”

Singer’s views are being implemented by a number of welfarist organizations from PETA, which gives awards to Grandin and to “happy meat” hucksters, such as Whole Foods; to the Humane Society of the United States, which promotes welfare reforms that will increase the productivity and profits for animal exploiters and sponsors the Certified Humane Raised and Handled label to assure consumers that they acting in a morally superior way by buying only certain animal corpses and body products; to Vegan Outreach, which maintains that veganism “is not an end in itself. It is not a dogma or religion, nor a list of forbidden ingredients or immutable laws—it is only a tool for opposing cruelty and reducing suffering.”

Singer and these welfarist organizations that have adopted his approach have become partners with the institutional exploiters and serve as a marketing arm for the meat, dairy, and egg industries. The welfare reforms that they support do little, if anything, to help animals. And these reforms, when coupled with the praise and support of Singer and the “happy meat” brigade, most certainly make people feel more comfortable about continuing to eat animal products, or to return to eating animal products that they once avoided.

To see the problem with Singer’s approach (if it is not already crystal clear to you), slot your principles about racism, sexism, or homophobia into Singer’s framework. How does it sound if you try to justify “falling off the wagon” on occasion with respect to these forms of discrimination? Is it okay to engage in the “luxury” of a bit of sexism on a Saturday night? Is it okay to indulge in the “luxury” of attending a Klan rally? Is there “room for indulgence” if we limit our homophobic slurs to one day a week?

Here’s another quote from Singer’s Mother Jones interview:

I do want to emphasize that I don’t think eating ethically, particularly from a utilitarian point of view, is a matter of saying, ‘Here’s this strict law that I have to do everything possible [to] comply with.’ I think we can be ethically conscientious and recognize that sometimes there are going to be compromises. Sometimes it’s going to be very difficult, very inconvenient, to get the best choice, so we’ll settle for something else.

Substitute in your views about rape. Would it be acceptable to say that we do not have to comply strictly with the prohibition against rape? After all, there may be times when it will be “very difficult, very inconvenient” not to engage in rape.

Animal exploitation is so deeply embedded in our society, culture, and history that we are not used to viewing it as on the same level as other forms of discrimination. If anything is ever to change, we are going to have to think our way out of this mess and be clear we cannot justify the use of animals—however “humane” our treatment may be. As long as we are not recoiling from characterizing animal corpses and animal products as a “luxury,” or accepting that we do not have to be vegan when we find it “very difficult, very inconvenient,” we have not even started the process.

In closing, I want to share a story with you about something that happened to me last weekend. We had a warm Saturday and I went over to Whole Foods to buy some organic vegetables. I was wearing a denim shirt over my fantastic new Vegan Freak T-shirt that Bob and Jenna Torres had just sent me.

I was standing in line behind a woman who had a cart full of food, including a fair amount of meat and cheese. She saw my shirt and asked me what “Vegan Freak” meant. I explained that it was a website and podcast devoted to vegan education. She asked me if I was a vegan. I replied that I was and had been for 25 years.

She said that she was a vegetarian a few years back but her husband and kids liked meat so she had gone back to eating meat but she added: “I only buy my meat here. I am a member of PETA and they gave this store an award for how well they treat animals.” She asked me if I had seen the signs back by the meat case and egg case that said Whole Foods only bought from producers who raised their animals “humanely.” I replied that I had. Whole Foods does, indeed, have such signs—large ones, actually. I told her that I did not think that the lives of Whole Foods animals were really any different from the lives of other animals and that they’re all still killed in the end anyway. Her reply, “Yes, but I hope they suffer less.”

And that is where Peter Singer has brought us. Veganism is not necessary. The “father of the animal rights movement” is not even a vegan and regards being a consistent vegan as “fanatical,” so why does anyone else need to be a vegan? We can enjoy the “luxury” of eating meat and animal products from animals who have been tortured less than others and, if we are vegans most of the time, we should feel okay to treat ourselves even to conventionally tortured animals when we splurge at a “fancy restaurant.”

We can allow ourselves to indulge in the “luxury” that is made possible only by death.

Gary L. Francione
© 2007 Gary L. Francione


.oO Haustierhaltung ist Sklaverei

~xX([Brennpunkt: "Haustierhaltung"])Xx~

Von TierschützerInnen wird vielfach auf eine "nicht artgerechte" Haltung von so genannten Haustieren hingewiesen und als besonders grausam geltende Zuchtmethoden werden kritisiert. ArtenschützerInnen und UmweltschützerInnen machen sich gemeinsam gegen den Import exotischer Tiere stark. Jedoch regen sich nur vereinzelt leise Stimmen, gegen Zucht und Haltung von "Haustieren" in ihrer Grundsätzlichkeit. Dabei ist eine radikale Ablehnung der "Haustierhaltung" vor antispeziestischen Hintergrund ebenso notwenig wie die der "Nutztierhaltung", wie der folgende Text verdeutlichen wird.

(Hier geht's zur Originalseite)


Viele Menschen leben mit nichtmenschlichen Tieren zusammen, weil sie deren Gesellschaft genießen. Nichtmenschliche Tiere sehen sie als SpielgefährtInnen, Partnerersatz, Medizin gegen Depressionen, Sinn ihres Lebens und vieles mehr – nur nicht als gleichberechtigte Individuen. Manche Menschen nehmen nichtmenschliche Tiere auf, um Zuneigung zu erfahren und sich das Gefühl zu verschaffen, gebraucht zu werden. Mit anderen Worten: Sie funktionalisieren nichtmenschliche Tiere für ihre Zwecke. Selbst Menschen, die die so genannte Nutztierhaltung ablehnen, akzeptieren häufig dennoch die so genannte Haustierhaltung und verkennen dabei, dass die "Haustiere" von ihnen auch als emotionale Nutztiere betrachtet werden. Doch was meine ich, wenn ich von "emotionalen Nutztieren" spreche? Auch in VeganerInnenforen ist immer wieder zu lesen, dass ein Zusammenleben mit nichtmenschlichen Tieren sich positiv auf die menschliche Psyche auswirke oder den Menschen eine Aufgabe gäbe, so dass Menschen wieder einen Sinn in ihrem Leben sähen. Die so genannten Haustiere sollen also einen emotionalen Nutzen für den Menschen erfüllen. Sie sollen den Menschen glücklich machen, indem sie ihm das Gefühl verleihen, gebraucht zu werden und ihn von Gefühlen der Einsamkeit und Traurigkeit befreien. TierrechtlerInnen jedoch sprechen sich konsequent gegen jede Haltung und Instrumentalisierung von nichtmenschlichen Tieren aus. Für Tierrechte zu kämpfen, bedeutet allen Tieren ein Recht auf ein Leben in Freiheit und Unversehrtheit gegenüber dem Menschen zuzusprechen. Nichtmenschliche Tiere leben um ihrer selbst Willen und nicht, um dem Menschen – für welchen Zweck auch immer – zur Verfügung zu stehen.

"Aber was ist denn so schlimm an der Haustierhaltung, wenn die Tiere artgerecht gehalten werden und sie zum gegenseitigen Nutzen ist", höre ich dich fragen. Die so genannte Haustierhaltung ist wie jede anderer Art der Tier(gefangen)haltung Sklaverei. So genannte Haustiere werden verkauft oder verschenkt, dabei werden sie besonders unter ZüchterInnen nach ganz bestimmten körperlichen Merkmalen begutachtet. Sie sollen gemessen an menschlichen Normen gut aussehen und auf Ausstellungen Preise gewinnen. Sind sie dazu nicht geeignet werden sie häufig ausgesetzt oder direkt nach der Geburt ermordet. Die als Haustiere betrachteten Individuen sind für viele Menschen nichts anderes als Waren mit einem bestimmten Wert. Sie betrachten andere Tiere als minderwertige Lebewesen, die zur Belustigung und Erheiterung des Menschen dienen. Solche Tiere sollen für den Menschen da sein und ihm widerspruchslos gehorchen. Wenn sie diesen Ansprüchen nicht gerecht werden, werden sie oft wie Abfall behandelt und "entsorgt" — bestenfalls im Tierheim. Doch das ist nur ist nur die Spitze des Eisbergs: Es geht uns nicht darum, nur bestimmte Haltungsbedingungen abzulehnen oder nur Menschen zu kritisieren, die nichtmenschliche Tiere aussetzen. Wir sprechen uns gegen jede Form der so genannten Haustierhaltung aus, denn sie ist immer mit einer massiven Beschneidung der Rechte nichtmenschlicher Tiere verbunden. Um auf die Frage und die Forderung nach "artgerechte Haltung" zurückzukommen: "Artgerecht" und "Haltung" – das ist ein Widerspruch in sich. Haltung heißt stets Gefangenhaltung im weitesten Sinne. Selbst wenn (gefangen)gehaltene Tiere unbegrenzt Auslaufmöglichkeiten haben, ist ihr Leben größtenteils fremdbestimmt und dem des Menschen untergeordnet. Sie können nicht frei über ihr eigenes Leben entscheiden. Der Mensch entscheidet über Fortpflanzung, Nahrung, Einrichtung des Reviers, dazu kommen Besuche bei TierärztInnen und vieles mehr. Wird ein Tier in Gefangenschaft Mutter, so entscheidet in der Regel der Mensch, ob die Kinder bei der Mutter bleiben dürfen. Artgerecht oder der Art gerecht kann jedoch nur ein Leben in Freiheit sein.

Nicht immer ist die Gefangenschaft von so genannten Haustieren so offensichtlich wie bei diesen Fischen: Der Freiheit entrissen werden Fische dazu genötigt auf engsten Raum mit Fischen aus gänzlich anderen Lebensräumen eine bedauernswerte Existenz zu führen. Häufig ist es nicht möglich in Aquarien Lebensbedingungen nachzuempfinden, die auch nur den rein biologischen Bedürfnissen der Fische gerecht werden. So sterben viele "Auquarienfische" einen äußerst qualvollen Tod wenn eine falsche Wasserchemie ihre Schleimhäute angreift.

Die Mär vom "gegenseitigen Nutzen"

Es mag zwar durchaus so sein, dass auch so genannte Haustiere vom Menschen profitieren, indem sie sich nicht um ihre Nahrung sorgen müssen, nicht frieren müssen und umsorgt werden. Doch kann diese eine Entschädigung für ihre Gefangenhaltung und Unterdrückung durch den Menschen sein? Wenn du das so siehst: Möchtest du mit diesen Tieren tauschen? Wenn du diese Frage bejahen kannst und/oder dir das Geschilderte gar nicht schlimm und ablehnenswert erscheint, dann wage das folgende Gedankenexperiment:

Wie fühltest du dich,

  • wenn du gegen deinen Willen kastriert oder sterilisiert würdest?
  • wenn dir deine Kinder entrissen würden, um sie wie Waren zu verkaufen oder zu verschenken?
  • wenn du völlig abhängig von anderen Lebewesen wärest?
  • wenn du deine Nahrung nicht selbst auswählen könntet?
  • wenn du dich ständig betatschen lassen müsstest?
  • wenn du jederzeit als Spielzeug dienen müsstest?

Womöglich müsstest du zudem:

  • In einem kleinen Käfig leben.
  • Ohne oder mit nur begrenzen Auslauf leben.
  • In deinem eigenen Kot und Urin liegen.

Und am Ende könnte es dir sogar passieren ausgesetzt zu werden, sobald du nicht mehr klein und niedlich wärest oder die Menschen "ein anderes Spielzeug" gefunden hätten und dich nur noch als lästig empfänden.

Doch selbst wenn dem nicht so wäre, so wärest du dein Leben lang Eigentum des Menschen, einE SklavIn. DeinE HerrIn alleine würde darüber entscheiden, wie, wo, mit wem und sogar wie lange du leben dürftest.

Opferversorgung ist keine Haustierhaltung

Trotz aller Kritik an der so genannten Haustierhaltung leben bei einigen TierrechtlerInnen nichtmenschliche Tiere. Nun höre ich dich fragen: "Ist das nicht ein Widerspruch?" Lass mich kurz den entscheidenden Unterschied zur "klassischen Haustierhaltung" erklären. TierrechtlerInnen nehmen nichtmenschliche Tiere nicht aus egoistischen Motiven auf. Sie nehmen sie nicht auf, um einen wie auch immer gearteten Nutzen von ihnen zu haben. Hier und heute sind wir leider noch weit davon entfernt, dass jede Form der Gefangenschaft nichtmenschlicher. Tiere abgeschafft ist. Es gibt zahlreiche Tiere die ausgesetzt wurden und auf Grund ihrer jahrelangen Gefangenschaft nicht mehr in der Lage sind in der Natur zu überleben oder nicht an das hiesige Ökosystem angepasst sind. So könnte ein Meerschweinchen hier wohl ebenso wenig auf sich allein gestellt überleben, wie Hunde oder befreite Hühner. Diese Tiere, die Opfer unserer speziesistischen Gesellschaft, einer Gesellschaft, in der andere Tiere als minderwertig und für den Menschen benutzbar angesehen werden, sind größtenteils darauf angewiesen aufgenommen und versorgt zu werden. Wir hoffen, dass es diese Opfer irgendwann nicht mehr geben wird, dass alle Tiere in Freiheit leben. Doch bis es so weit sein wird, sehen wir es als unsere Pflicht an, diese Tiere aufzunehmen.

Fazit

Die "Haustierhaltung" ist nicht minder ein Phänomen speziesistischen Denkens wie der Verzehr von Leichenteilen, geraubten Eiern oder geraubter Muttermilch. Wer als VeganerIn sich gegen Versklavung von Tieren zur Nahrungsproduktion ausspricht, nicht aber im gleichen Maße die Versklavung von Tieren als "Haustiere" ablehnt, ist offensichtlich noch immer von einem speziesistischen Denken besessen: Denn jedes Tier hat ein Anrecht auf Selbstbestimmung und lebt um seiner selbst Willen und nicht, um von uns für unsere Interessen benutzt zu werden! Das schließt Meerschweinchen gleichermaßen ein wie Schweine, Hühner gleichermaßen wie Papageien und Forellen gleichermaßen wie Goldfische.



.oO Animal Bondage (Lied von Cut my skin)


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Liedtex
t zu "ANIMAL BONDAGE":

Locked in cages
All over the world
Hear the screaming
A life full of fear
Abused at all time
Reduced to flesh
Captured and tortured

This beastiality
That you don`t wanna see
ANIMAL BONDAGE
Torment and pain

Look in their eyes
Look in their eyes
They`re desperate and cold
I know they`re suffering
In the darkest hour
Forced in a row
For the butcher`s knife
And the blood will flow
This life full of fear
Little innocent creature
Dead on your plate

This beastiality
That you don`t wanna see
ANIMAL BONDAGE
Is animal`s pain

ANIMAL BONDAGE
The pain is in vain

Living targets
The hunter`s amused
Million bodies
Slaughtered and strangled
Cruely raped, blinded,
infected
Hung up on transport
Broken bones
Bondaged in chains
In circus and zoos
Cut and scalded
n labortories
ANIMAL BONDAGE
AN ANIMAL FEELS

Who are you to decide
Who`s gonna live
Who`s gonna die
We`re all animals


Übersetzung:

KNECHTSCHAFT DER TIERE

Eingesperrt in Käfige
Auf der ganzen Welt
Hör die Schreie
Ein Leben voller Angst
Immerwährend missbraucht
Zu Fleisch reduziert
Gefangen und gefoltert

Diese Bestialität
Die du nicht sehen willst
KNECHTSCHAFT DER TIERE
Qual und Schmerzen

Sieh in ihre Augen
Sieh in ihre Augen
Sie sind verzweifelt und kalt
Und ich weiß, dass sie leiden
In der dunkelsten Stunde
Zwingt man sie in eine Reihe
Unter des Metzgers Messer
Und das Blut wird fließen
Arme unschuldige Kreatur
Tot auf deinem Teller

Diese Bestialität
Die du nicht sehen willst
KNECHTSCHAFT DER TIERE
Ist der Schmerz der Tiere

KNECHTSCHAFT DER TIERE
Das Leiden ist überflüssig

Lebendige Zielscheiben
Und die Jäger amüsieren sich
Millionen Körper
Geschlachtet und erwürgt
Grausam vergewaltigt
Blind gemacht
Infiziert
Beim Transport aufgehängt
Gebrochene Knochen
In Ketten gefesselt
In Zirkus und Zoos
Zerschnitten und verbrüht
In Laboratorien
KNECHTSCHAFT DER TIERE
EIN TIER FÜHLT

Wer bist du, Daß du entscheiden könntest
Wer leben wird
Wer sterben wird
Wir sind alle Tiere
Laß ihnen ihr Leben!



.oO This is the A.L.F. (Lied von Conflict)




Liedtext von "This is the A.L.F.":

"What does Direct Action Mean?

It means that you are no longer prepared to sit back and allow terrible,
cruel things to happen. The camerman in Ethiopia took direct action,
he filmed the worst disaster that has ever happened to human beings. He
realised it was too enormous a problem to handle himself - so he took the
films home in the hope other people would help. They did. Are you prepared
to sit back any longer? Direct action in animal rights means causing
economic damage to those who abuse and make profits from exploitation.
START!"

It's possible to do things alone, slash tyres, glue up locks, butchers,
burger bars, the furriers, smash windows, bankrupt the lot. Throw paint over
shops and houses. Paint stripper works great on cars. Chewing gum sticks
well to fur coats. A seized engine just won't start, sand in the petrol tank
means that delivery's going nowhere. When the new death shop opens up make
sure you're the first person to be there. If the circus comes to town
remember what goes up must come down. Stop contributing to the abuse
yourself - don't eat meat, don't buy leather. Buy non-animal tested make up,
herbal soap and shampoo's better.

Try and form a group of people that you know that you can trust and plan
ambitious direct action, sometimes risky but a must. Only when you have
animal liberation will we obtain human freedom, when the last
vivisectionist's blade is snapped. It will be that one step nearer to peace.
Direct action in the animal movement is sussed and strong, and our final
goal is not far off.

"Animal lovers, vandals, hooligans, cranks; recognise the labels? They say we
don't care about human beings. We say all sentient beings, animal or human
have the right to live, free from pain, torture and suffering. They say
because we are human and speak the same, we matter more. Is our pain and
suffering any greater or lesser than that of animals? Human v. animal rights
is as much a prejudice as black v. white or the nazis versus the jews an
affront to our freedom."

Vivisection is a violation of human beings, the same as it is for animals.
We have a chemical world built on a pile of drugs to thanks for their
experiments. Drugs are designed for profit, manufactured to suppress
symptoms. Human freedom, animal rights. It's one struggle, one fight.
When animal abuse is stopped then human abuse will soon stop also, an
attitude of mind. "An eye for an eye leaves the whole world blind".
Start by protecting the weak, the defenceless, animals, the sick, the
disabled. Compassion and emotion are our most important safety values.
If we lose them, then 'we lose' the vitality of life itself.
Emotional? Hooligans? Cranks?....


Übersetzung:

"Was bedeutet direkte Aktion?

Es bedeutet, dass Du Dich nicht länger zurücklehnst und grausame, terrorhafte Dinge einfach passieren lässt. Der Kameramann in Äthiopien machte eine direkte Aktion, er filmte das schlimmste Unglück, das jemals Menschen passiert war. Er verstand, dass das Problem zu groß war, als dass er allein hätte helfen können - also nahm er die Filme mit nach Hause und hoffte, andere würde helfen. Und sie taten es. Willst Du Dich weiter zurücklehnen? Direkte Aktionen bei Tierrechten bedeutet ökonomische Schäden zu verursachen bei denen, die ausbeuten und damit Profite machen. Fang an!"

Es ist möglich, Dinge allein zu unternehmen: Reifen aufzuschlitzen, Schlösser zu verkleben bei Schlachter_innen, Fast Food Läden, Kürschner_innen, Fenster einzuwerfen, sie alle zahlungsunfähig zu machen. Farbe über Geschäfte und Häuser gießen, Abbeizmittel funktioniert super bei Autos, gekaute Kaugummis kleben sehr gut in Pelzmänteln. Ein großer Motor wird einfach nicht starten, denn Sand im Tank bedeutet, dass die Lieferung nirgendwo mehr hinfährt. Wenn ein neuer Todesshop eröffnet, stell sicher, dass Du die erste Person bist, die hingeht. Wenn der Zirkus in die Stadt kommt, erinnere sie dran, dass alles, was nach empor steigt, auch mal wieder runterkommt. Hör auf selbst an der Ausbeutung teilzuhaben: iss kein Fleisch, kauf kein Leder [Anm.: oder sonstige Tierprodukte], kaufe tierversuchsfreie Kosmetik, pflanzliche Seife und Shampoos sind besser.

Versuche eine Gruppe aus Leuten zusammenzustellen, denen Du trauen kannst und plant ehrgeizig direkte Aktionen, manchmal riskant, aber ein Muss! Erst durch die Tierbefreiung werden wir die Freiheit der Menschen umsetzen können, wenn das letzte Messer eines Tierversuchslaboranten zugeschnappt ist, es ist ein Schritt näher zum Frieden hin. Direkte Aktionen in der Tierbefreiungsbewegung sind stark und unser endgültiges Ziel ist nicht mehr weit entfernt.

"Tierliebhaber_innen, Vandal_innen, Hooligans, Spinner_innen - nimmst Du diese "Labels" wahr? Sie sagen, wir kümmerten uns nicht um Menschen. Wir sagen, alle fühlenden Wesen, Tiere inkl. Menschen, haben das Recht zu leben, frei von Schmerz, Folter und Leiden. Sie sagen, weil wir Menschen sind und uns gleich artikulieren, sind wir wichtiger. Ist unser Schmerz auch nur irgendwie stärker oder schwächer als der anderer Tiere? Menschen- vs. Tierrechte ist genau so ein Vorurteil wie schwarz gegen weiß oder die Nazis gegen die Jüd_innen, eine Beleidigung unserer Freiheit."

Versuche am lebendigen Wesen sind eine Missachtung von Menschen, für andere Tiere bedeutet es dasselbe. Wir haben eine chemische World, gemacht aus einer Pille aus Drogen, um Danke für die Experimente zu sagen. Drogen geschaffen, um Profite zu machen, hergestellt, um Symptome zu unterdrücken. Menschenbefreiung, Tierrecht - ein Kampf, ein Gefecht. Wenn die Tierausbeutung beendet ist, wird die Menschenausbeutung auch bald aufhören, das ist eine geistige Einstellungssache. "Auge um Auge und die ganze Welt wird blind sein." Fang an und schütze die Schwachen, die Hilflosen, die Tiere, die Kranken, und Behinderte. Mitgefühl und Emotionen sind unser wichtigster Wert. Wenn wir sie verlieren, verlieren wir die Lebendigkeit des Lebens selbst. Emotionale, Hooligans, Spinner_innen?


.oO One Struggle, One Fight (Lied von Riot/Clone)



Liedtext zu "One Struggle, One Fight":

Cut down the rainforests, so cattle can graze,
a short sighted act causing long term malaise
Rare species and plant life extinct for all time
as they carve the ridiculous from the sublime
Feed the bulk of grain harvested to the meat herds
while people are starving all over the world
The waste from herds poisons water supplies,
the meat industry causes people to die

Stop interspecies discrimination,
animal liberation is human liberation
Put an end to all exploitation,
animal liberation is human liberation

How can you speak of compassion
when the weakest are treated in this fashion
Human liberation, animal rights, one struggle, one fight

Give all sentient creatures consideration,
animal liberation is human liberation
Put an end to all exploitation,
animal liberation is human liberation

The basic roots of our oppression
stem from hierarchical obsession
Human liberation, animal rights, one struggle, one fight

Destroy the exploitive corporations,
animal liberation is human liberation
Put an end to all exploitation,
animal liberation is human liberation

Create the illusion that science cures all,
shout about breakthroughs that aren't there at all
Deride all your critics as dangerous cranks,
to keep public donations flowing into the bank
No justification for all we are told,
vivisection's has not yet cured so much as a cold
Stop the money men, ignore all their patter,
profits mean all to them, health and suffer don't matter

Animal Liberation is human liberation (repeat 3 times)


Übersetzung:

Sie holzen die Regenwälder ab, damit die Rinder grasen können,
eine ganz kleine Aktion verursacht schwerwiegende Folgen
Seltene Tier- und Pflanzenarten sterben für immer aus
als sie aus der Ehrfurcht Lächerlichkeit machten
Füttern Massen der Getreideernte an die Herden von Fleischrindern
während auf der ganzen Welt Menschen hungern müssen
Das Übermaß an Tierherden vergiftet das Grundwasser,
die Fleischindustrie sorgt dafür, dass Menschen sterben

Stoppt zwischenartliche Diskriminierung - Tierbefreiung ist Menschenbefreiung
Setzt aller Ausbeutung ein Ende - Tierbefreiung ist Menschenbefreiung

Wie kannst Du von Mitgefühl sprechen, wenn die Schwächsten auf diese Art und Weise behandelt werden?
Menschenbefreiung, Tierrecht - ein Kampf, ein Gefecht

Achtet alle fühlenden Wesen - Tierbefreiung ist Menschenbefreiung
Setzt aller Ausbeutung ein Ende - Tierbefreiung ist Menschenbefreiung

Die Wurzeln unserer Unterdrückung
stammen von hierarchischer/herrschsüchtiger Besessenheit
Menschenbefreiung, Tierrecht - ein Kampf, ein Gefecht

Zerstört die ausbeutenden Konzerne - Tierbefreiung ist Menschenbefreiung
Setzt aller Ausbeutung ein Ende - Tierbefreiung ist Menschenbefreiung

Sie schaffen sie Illusion, dass Wissenschaft alles heilen kann,
sprechen von Durchbrüchen, die es eigentlich gar nicht gibt,
diffamieren alle Kritiker_innen als gefährliche Spinner_innen,
damit öffentliche Gelder weiter auf die Konten fließen,
alles was wir sagen habe keine Berechtigung,
aber Tierversuche haben bis heute nicht mehr als eine Erkältung geheilt,
Stoppt die Macht des Geldes, ignoriert all ihr Geschwätz
Profit bedeutet alles für sie, Gesundheit und Leiden interessieren sie nicht


.oO D.I.Y. Miniposter gegen die Tierindustrie


~xX([D.I.Y. Miniposter gegen die Tierindustrie])Xx~


Super einfache Idee, um die Leute in Eurer Stadt mal zum Nachdenken anzuregen:
Einfach ein Bild einer Kuh oder eines anderen "Nutz"tieres aus einer Zeitung o.Ä. ausschneiden (sollte schon mindestens A6 sein, besser noch A5 oder A4) und mit einer Sprechblase und einem längeren Balken aus weißem Papier bekleben. Dann das ganze dutzendfach abkopieren. Nun individuelle Sprüche in die Sprechblase schreiben und Links bzw. Hintergrundinfos in den längeren Balken, z.B. am unteren Rand des Bildes.

Ich habe hier mal eine kleine Sammlung von Sprüchen zusammengestellt, falls Ihr nicht gleich auf eigene Ideen kommt. M.E. nach ist es gut, es zu kombinieren: Mal witzig, mal sarkastisch, mal ernst. Es soll ja möglichst viele, verschiedene Menschen aufmerksam machen. Leutende und kräftige Farben verwenden.
Zuletzt dann Bänke, Stromkästen, glatte Mauern, Ampelübergänge, Bushaltestellen, Laternen usw. usf. mit den Minipostern verzieren. Viel Spaß, viel Erfolg!

Sprücheideen:

Werden Kühe in Freiheit wirklich nur 5 Jahre alt?
Werden Kälber in Freiheit wirklich nicht mal 1 Jahr alt?
Bio-Kühe sterben artgerecht.
Ob Fleisch, Ei, Milch: Mord bleibt Mord.
Mörder_innen haben Namen und Adressen... und wo wohnst Du?
Ein Tier zu halten, um es zu essen, ist Verrat.
Mit welchen Klauen und welchen Reißzähnen willst Du mich denn bitte erlegen?
Du isst WAS? und Du trinkst... Wie bitte??
I'm not a fucking peace of meat!
Kuhmilch für Kuhkinder!
Käse stinkt!
Hm.. aber Hunde essen ist grausam?
How about I eat you, Fucker?
75% meiner Lebenszeit wird mir gestohlen.
Hast Du Dich noch nie gefragt, warum auf den Wiesen so wenige Kühe stehen, die Supermärkte aber voll mit Milchprodukten sind?
Tiere sind keine Ware!
Respect Life - Go Vegan!
Milch ist für Babies, werd' erwachsen!
Tiere sind fühlende Lebewesen, keine Lebensmittel.
Vernunft beginnt bereits in der Küche.
Leder ist Mord.
If you're not outraged you're not paying attention!
Mein Körper gehört mir! Meine Milch auch!
Sojamilch rettet Leben!
Was hat Fleisch essen mit Tierliebe zu tun?
Was hat Milch trinken mit Tierliebe zu tun?
Tierhaltung ist Sklaverei! (Gefangenschaft, Mord)
Milk is rape/Milch ist Vergewaltigung
Milk is murder/Milch ist Mord
Was ist an Mord denn bitte "artgerecht"? (oder z.B. human)
Google doch mal "Fleisch/Milch/Ei ist Mord."
Cows love vegans.
Animals, not products/cows, not beef/calves, not veal.
Milk Free Youth
Veganism = direct action
I saw Earthlings and I want you to watch it (link: veg-tv.info/earthlings)
I saw easy.vegan and I want you to watch it (link: veg-tv.info/Easy_vegan)
Kunstleder rettet Leben!
Fressen und gefressen werden oder eher Leben und leben lassen?
Meet your meat/milk: veg-tv.info
...und Kuhmilch trinken ist für Menschen natürlich, weil..?
Vegan: alles andere ist Mord.
Animal liberation is humyn liberation.
Tiere achten - vegan leben.
The animals don't need your excuses.
Freiheit für alles, was fühlt und lebt!
Omnis und Veggies stinken!
Sexismus = Rassismus = Speziesismus
Artgerecht ist nur die Freiheit!
Sie haben gelebt und geatmet so wie ich und Du.
Wenn Du das liest, bin ich bereits tot.
(K)ein Herz für Kühe? (sonstige Tiere, generell Tiere...)
There's no excuse for animal abuse!


.oO Schlachthofgesellschaft (Gedanken, Teil4)


~xX([Schlachthofgesellschaft])Xx~


~Teil 4~

Doch das Lagerfeuer erinnert noch an ein anderes blutiges Schicksal. Wenn die in Flammen stehenden Scheite so hell glühen und die Maserung des Holzes nachzeichnen, sieht es fast aus wie ein Stück zartrosa Lachs, der auf einem dunklen Teller serviert im edelsten Restaurant der Stadt zu bekommen ist. Das Wissen um die Leiden der Kreatur verderben einem Menschen wirklich jeglichen Genuss. Nicht einmal ein wärmendes Feuer kann über das tägliche Gemetzel in Küche und Schlachtereien, auf Fischkuttern und in Fischfarmen hinwegtäuschen. Ganz im Gegenteil, selbst dieses scheinbar banale Feuerchen entzündet in mir endlose Assoziationen - sich hilflos auf Land windende Fische, zerrisssene Schwärme, Tod durch Erstickung, Erschlagen, Zerquetschen. Riesige Fangboote ziehen kilometerlange Schleppnetze ein und in den Gittern hängen die Opfer der Pescetarier und Pescetarierinnen - tausende, abertausende Fische, Krebse, Krabben, Aale, Schildkröten, Delfine... Sie wissen nicht, was mit ihnen geschieht, spüren nur diese Angst, Unruhe, Verwirrung. Diese Schmerzen, wenn sich die Netze in ihr Fleisch schneiden oder wenn sie sich so in ihnen verfangen, dass ihre Gliedmaßen abgequetscht werden. Sie winden sich und wollen entkommen und ganz zu recht haben sie Todesangst. Schildkröten oder Delfine müssen ertrinken, wenn sie nicht rechtzeitig an Land geholt werden - und wenn doch, ist ihr Schicksal dann besser? Sie werden in kleine Stücken zerhaspelt und für eine völlig unnötige menschliche Gier ermordet. Andere Meeresbewohner_innen erwartet zwar nicht der Tod unter Wasser, aber dann an Land. Dutzende Tonnen Gewicht der anderen Fische drücken auf ihre Leiber und sie bekommen (nicht nur deswegen) keine Luft mehr und müssen jämmerlich verenden. Es wird immer nur von Rindern, Schweinen, Hühnern gesprochen, aber die Berge aus Fischleichen und sonstigen "Meeresfrüchten" (die "geerntet werden") wächst im Vergleich zu den gleichartig ausgebeuteten Landbewohner_innen ins Unermessliche. Und auch wenn die Menschen es nicht zugeben wollen: Sie müssen so verenden, weil sie anders sind. Weil sie dem menschlichen Leben so fremd sind, haben sie kaum eine Chance auf Mitgefühl, für sie gibt es keine Regelungen für humanen Umgang, für sie hält keine_r Gericht. Selbst in der tiefen Unendlichkeit des Meeres sind sie nicht sicher, denn auch da, wo Boote und Netze nicht hinkommen, dringen die Menschen vor: Mit ihren Giften und Seuchen, die langsam selbst in die entlegendsten Ecken auf Erden vordringen und sich in die Körper der Erdlinge fressen. Wir haben mehr als einen Grund zur Reue.

.oO Schlachthofgesellschaft (Gedanken, Teil3)


~xX([Schlachthofgesellschaft])Xx~


~Teil 3~

Am Lagerfeuer. Es ist schön, der kühlen, dunklen Nacht auf diesem Wege nah sein zu können. Sie strahlt eine gewisse Sanftheit und Ruhe aus. Ich blicke zum Sternenhimmel und sehe tausende funkelnde Perlen, die im Inneren einer einzigen, riesigen schwarzen Auster schlummern.
Leider kann ein Bewusstsein für die Leiden der Welt auch die schönsten Illusionen und Gleichnisse zerstören. Muscheln bilden Perlen nicht um eitle Menschen zu zieren. Es ist eine Wunde, die sie flicken, einen Schmerz, den sie lindern wollen. Eingeschwemmte Splitter, stechende Steinchen, die sie durch einen Kalkmantel daran hindern, sie weiter zu verletzen. Hat es nicht etwas Beschämendes für den Menschen an sich, der sich mit dem Leiden und Kämpfen anderer schmücken will? Sicher, es ist nur eine Muschel. Aber das ist allein die Sicht eines Menschen, der sich selbst als Maß und Richtwert aller Dinge und Wesen setzt. Was können wir schon objektiv über den Wert der Muschel sagen, ohne uns in anthropozentrisches Denken zu verlieren? Wir kennen fast ausschließlich unseren Lebenstil, unsere Bedürfnisse und unsere Empfindungen. Wieso maßen wir uns an, anderes Leben einzuschätzen und abzuwerten? Es ist für uns ein Leichtes ihnen ihren Frieden zu schenken und sie sich einfach entsprechend ihrem Wesen entwickeln zu lassen. Stattdessen versuchen wir jeder neuen Art, die wir entdecken, etwas Profitables für uns selbst abzugewinnen - diese oder jene sind essbar oder geben essbare Sekrete und andere Stoffe ab, diese oder jene lassen sich in Schmuck, Trophäen oder Souvenirs verwandeln, diese oder jene können uns helfen, unsere wissenschaftliche Neugier zu befriedigen. Alles muss einer perfiden Verwertungs- und Vermarktungslogik unterworfen werden. Andere Arten existieren nicht um ihrer selbst willen, sondern haben nur den Wert, den wir den Produkten, die wir aus ihnen gewinnen können, beimessen. Natürlich gilt diese zerstörerische Logik nicht nur außerhalb des Menschengeschlechts. Frauen werden wegen ihrer Reproduktionsfähigkeit ausgebeutet, Menschen, die wenig wirtschaftlichen Nutzen haben oder versprechen, werden ausgegrenzt und als minderwertig angesehen. Um den Reichtum der Wenigen zu vermehren, wird die Armut der Vielen ebenfalls vermehrt.

.oO Schlachthofgesellschaft (Gedanken, Teil1)


~xX([Schlachthofgesellschaft])Xx~


~Teil 1~

Weiße Kacheln. Glänzend, blank, steril. Wie ich sie verabscheue. Es erscheint so banal. Doch sie rufen in mir Erinnerungen hervor, die mich ängstigen, schmerzen. Leider ist es fast unmöglich sie zu umgehen: Küchen, Bäder, Arztpraxen, Krankenhäuser - sie sind voll davon. Ich stelle mir vor, wie gekachelte Räume sich blitzartig in Tierversuchslabore oder Schlachthäuser verwandeln, wie Blut an die gekachelten Wände spritzt, von den gekachelten Wänden läuft, wie Blut auf den gekachelten Boden spritzt und wie das Blut von den gekachelten Wänden und dem gekachelten Boden sich in einem metallenem Abguss sammelt und langsam versickert. Ich stelle mir vor wie kurz danach das nächste Opfer grob in den gekachelten Raum geschleift und gedroschen wird, wie es zittert, uriniert, sich windet, ausschlägt, wie unnachgiebige Hände nach ihm oder ihr greifen, den verängstigten Leib zum Stillstand zwingen, um einen metallenen Bolzen durch den Schädel zu treiben, die Kehle zu durchschneiden und den zuckenden Leib zur weiteren Verwertung fortzuschieben. Abermals sammelt sich das Blut, abermals versickert es und mit ihm das letzte Lebenszeichen der Opfer. Die letzte Erinnerung an das Leben wird damit ausgelöscht. Glänzendes Blut, blankes Entsetzen, sterile Kachelwände und -Böden. Wie ich es verabscheue.


.oO Ohne Rechte (Lied von MC Albino)



Liedtext zu "Ohne Rechte":

"Es gibt einen Grund, warum ich angefangen habe mit dem Rappen, mit dem Texte schreiben... Und dieser Grund existiert leider immer noch.

Planet Erde - reinste Willkür greift um sich,
die Stimmen von Ignoranz und Perversion verstummen nicht.
Dreh' Dich mal um Dich, 360 Grad und frag:
'Was könnte noch schlimmer sein, am jüngsten Tag?'
Fühlende Wesen erleiden Qualen und zwar unbeachtet,
verdrängt und, wenn überhaupt, nur mit Argwohn betrachtet.
Man schweigt, alles normal, the show must go on
- but sorry, something is defenitly going wrong!

Ich spüre Ohnmacht, schau mich an. Was soll ich tun?
Dunkle Wolken am Horizont, in mir tobt ein Taifun.
Moral - was ist das? Wohl nur etwas für Spinner,
dort wo es sie nicht gibt, sitzen Gewinner und zwar immer!
Die Ethik zweigeteilt: Der Mensch trägt die Krone,
ist man ein Tier stirbt man für Feinschmecker und die Mode,
für Sadisten sowieso und deren Zahl ist nicht gering.
Sie verüben Massaker noch schlimmer als die von Den Chiau Ping!

Planet Erde - Die Macht des Stärkeren regiert,
Survival of the fittest, wer schwach ist, verliert.
Kapiert hab ich das nie, wie soll mans auch verstehn,
das Verbrechen geschehn, die Menschen blindlings weitergehn.
Drum leih ich meine Stimme denen, die keine haben,
die ohne Rechte sind, in aussichtslosen Lagen.
Bewusstsein will ich schaffen und es wird höchste Zeit:
Tagtäglich erleiden Tiere für uns das größte Leid!

Der Weg ist lang und steinig, gespickt mit Hindernissen.
Menschen wolls nicht wissen, verstecken sich hinter Kulissen.
Keine freie Meinungsbildung, denn man wächst leider hinein.
Welches kleine Kind müsste nicht beim Anblick der Wahrheit schrein?
Das gäb ein Trauma, und zwar für den Rest Lebens.
Jede Therapie aufm Planeten wäre vergebens.
Doch so ahnt man als Kind nichts von den ganzen Grausamkeiten,
die die großen Erwachsenen den Kreaturn bereiten.
Ohne Rechte, nur Pflichten, Unterdrückung nennt man das.
Von Rassismus und Sexismus kennt man das.

Bedenkt man, dass wir unser System zivilisiert nenn',
verwundert es nicht, dass das Blut in meinen Adern gefriert, denn
ich seh Legebatterien, ich seh Tiere, die schrien,
je abgebrühter Du bist, desto mehr kannst du verdienen.
Gottgleich der Mensch, das höchstentwickelte Tier?
Oft merkt ich nichts davon, wenn ich mein Verstand verlier.
Wenn es um Tiere geht, wird jeder Mensch zum Nazi.
Vegetarismus ist für jeden ein nahes Ziel.
Props an Animal Peace - sie wollen das Grauen vermeiden.
Die Frage ist nicht können Tiere denken, sondern können sie leiden?

Planet Erde - Die Macht des Stärkeren regiert,
Survival of the fittest, wer schwach ist, verliert.
Kapiert hab ich das nie, wie soll mans auch verstehn,
das Verbrechen geschehn, die Menschen blindlings weitergehn.
Drum leih ich meine Stimme denen, die keine haben,
die ohne Rechte sind, in aussichtslosen Lagen.
Bewusstsein will ich schaffen und es wird höchste Zeit:
Tagtäglich erleiden Tiere für uns das größte Leid!

Speziesismus heißt der Virus, den die Menschen in sich tragen.
Man selbst ist sich der Nächste, hat kein Grund sich zu beklagen.
Moderne Sklaven der Menschheit und die entscheidet,
welches Tier zum besten Freund wird und welches leidet.
Der eigne Vorteil zählt, Bedürfnisse der Tiere wenig.
Wissen wie das Schnitzel vorher aussah, will man eh nicht.
Thema erledigt, ein Leben in der Hölle,
für den kurzen Gaumengenuss, für das Gefühl der Völle.

Wenn der Hunger kommt, geht die Moral derbe flöten,
ignorante Schlampen tragen Pelze ohne zu erröten.
Verrückte Welt, Schlachthöfe gleich Schlachtfelder.
So bestimmt Tragik den Raum. In Massen fließen Gelder.
Kühe und Schweine werden degradiert zu Maschinen
und die Lobby muss sich nicht mal groß anstreng, ums zu kaschiern.
Macht euch die Erde Untertan, ein Irrtum der Geschichte.
Das größte Verbrechen, dessen Schatten ich hier belichte.

Planet Erde - Die Macht des Stärkeren regiert,
Survival of the fittest, wer schwach ist, verliert.
Kapiert hab ich das nie, wie soll mans auch verstehn,
dass Verbrechen geschehn, die Menschen blindlings weitergehn.
Drum leih ich meine Stimme denen, die keine haben,
die ohne Rechte sind, in aussichtslosen Lagen.
Bewusstsein will ich schaffen und es wird höchste Zeit:
Tagtäglich erleiden Tiere für uns das größte Leid!

Im wohligen Konsum-Delirium verweiln die Leute,
leichte Beute, die sich nie richtig erhob, sondern stets beugte,
das zeugte von seelischer Abgestumpftheit der Massen.
Und jeder, der die Ruhe stört, wird freigegeben zum Hassen.
Das war nicht nur bei Dutschke so, nein, so ists noch heute.
Legt man seine Seele frei, wird man zur leichten Beute.
Massenmord an Tiern wird hingenommen, man will sich nicht outen.
Brutale Quälerei gilt als normal, mach bloß nicht aufn lauten!
Die Bauten müssten falln, die Erde müsste beben:
Nicht nur die Menschen wolln nicht leiden, nein, auch die Tiere möchten leben!

Mein Bestreben ist nicht einfach, doch die Message ist sehr simpel:
Respekt und Mitgefühl für Schwache steht auf meinem Wimpel.
Ist das denn so schwierig? Denk mal drüber nach,
die elementarsten Dinge des Lebens liegen meistens brach.
Was macht einen Menschen aus, das Wissen um Moral?
Auch wenn alle Verbrechen dulden, ist es noch lange nicht legal!

Planet Erde - Die Macht des Stärkeren regiert,
Survival of the fittest, wer schwach ist, verliert.
Kapiert hab ich das nie, wie soll mans auch verstehn,
das Verbrechen geschehn, die Menschen blindlings weitergehn.
Drum leih ich meine Stimme denen, die keine haben,
die ohne Rechte sind, in aussichtslosen Lagen.
Bewusstsein will ich schaffen und es wird höchste Zeit:
Tagtäglich erleiden Tiere für uns das größte Leid!

Ich kick die Lyrik auch mit Themen, die unbequem sind,
verurteile die Missstände, weil sie unverschämt sind.
Ist es moralisch legitim, nur weils in meinem Interesse ist?
Genau ist, wenn Du von mir voll eins auf die Fresse kriegst,
nur weil ich stärker bin als Du und Du Dich nicht wehren kannst.
Und weil Du vielleicht stumm bist, mich nicht bekehren kannst.
Menschen schaffen die Hölle auf Erden, treiben ins Verderben!
Was soll es werden, wenn die Gefühle sterben?
Das einzige Ziel der maximale Profit
und die Industrie macht nur profitables publik.
Realer Albtraum, manchmal wünscht ich mir, ich wüsste von nichts.
Kanns nur ertragen, durch was? Durch die Energie des Lichts.
Kein Leichenschmaus mehr für mich, will kein wandelndes Grab sein,
"Er droppte the truth", soll stehn auf meinem Grabstein.
Das kann ja wohl nicht wahr sein!
Also schaffe mir die Wende.
Ich will wahren Frieden auf Erden. Das wars, Ende.

Planet Erde - Die Macht des Stärkeren regiert,
Survival of the fittest, wer schwach ist, verliert.
Kapiert hab ich das nie, wie soll mans auch verstehn,
dass Verbrechen geschehn, die Menschen blindlings weitergehn.
Drum leih ich meine Stimme denen, die keine haben,
die ohne Rechte sind, in aussichtslosen Lagen.
Bewusstsein will ich schaffen und es wird höchste Zeit:
Tagtäglich erleiden Tiere für uns das größte Leid!

Ohne Rechte... Dieses Lied widme ich allengequälten und geschundenen Kreaturen auf dem Planeten. Es geht um grenzenlose Liebe und Respekt. Ich danke allen Tierrechtlern da draußen.
An alle Menschen: Hört auf euer Herz und handelt danach! Vegan forever! Peace!"

.oO Unbegreifbar (Lied von MC Albino)

~xX([Unbegreifbar])Xx~



Liedtext zu "Unbegreifbar":

11 Jahre ist es her: ein Entschluss, ein Beat, ein Stift.
Das war er der letzte Strohhalm, nach dem er griff.
Roter Kopf, voller Entsetzen, unbeschreibliche Wut.
Schüchterner Junge, der weint und aufschreibt, was er sucht.
Nein, es gibt keinen Frieden, solang sie ohne Rechte sind.
Erst, wenn er vergisst was schlaflose Nächte sind,
schweigen die Geigen, doch davon ist er weit entfernt.
Wo bitte habt ihr diese Gleichgültigkeit gelernt?
Ihr verdrängt was passiert, vor den Toren eurer Stadt.
Sie bezahlen es mit ihrem Leben, und du bist satt.
Habt ihr Angst um eure Relatität und deren Beschreibung?
Ich rap von Menschen und Tieren und deren Befreiung.
Es geht um jedes einzelne Wesen, das fühlt und lebt.
Fallt ihr auch darunter? Ich bezweifels, wenn ich seh wie abgekühlt ihr eure Wege geht!

unbegreifbar - eure Inkonsequenz trotz besseren Wissens
unbegreifbar - euer Leben mit verletzten Gewissen
unbegreifbar - ihr verdrängt Bilder und Schreie wie diese
unbegreifbar - Ausbeuten geht klar, wo bleibt deine Liebe?

unbegreifbar - eure Inkonsequenz trotz besseren Wissens
unbegreifbar - diese Zeilen testen Gewissen
unbegreifbar - ihr verdrängt Bilder und Schreie wie diese
unbegreifbar - Unmensch! wo bleibt deine Liebe?

Eure Gewalt hat mich geprägt, mein Handeln und mein Schreiben.
Du siehst es nicht, wo liegt der Unterschied zwischen uns beiden?
Sieh in die Käfige, blick auf den Spaltenboden!
Glaubst du sie betäuben sie bei der Entfernung der Hoden?
Ich lernte Methoden kennen, die unfassbar sind.
Irgendwann sehe ich schwarz, denn der Hass macht blind.
Zermahlene Küken. Mensch, begreif: Kälber sind Kinder,
die spielen und toben wollen wie eure eigenen Kinder,
die zu Mama wollen und sich sehnen nach Wärme.
Blick in ihre Augen, verdammt sie leben sehr gerne!
Deshalb kämpfe ich weiter. Sag mir, nerve ich dich?
Ich hoffe es, denn so schreibe ich und schärfe die Sicht.
Und deshalb wehre ich mich, mit aller Kraft, die ich hab.
Seht ihr eure Gewalt? Versteht ihr, was ich hier sag?
Freiheit für jedes Leben statt Herrschaft und Zwang.
Also kommt, wenn wir es nicht tun, wer macht es dann?

unbegreifbar - eure Inkonsequenz trotz besseren Wissens
unbegreifbar - euer Leben mit verletzten Gewissen
unbegreifbar - ihr verdrängt Bilder und Schreie wie diese
unbegreifbar - Ausbeuten geht klar, wo bleibt deine Liebe?

unbegreifbar - eure Inkonsequenz trotz besseren Wissens
unbegreifbar - diese Zeilen testen Gewissen
unbegreifbar - ihr verdrängt Bilder und Schreie wie diese
unbegreifbar - Unmensch! wo bleibt deine Liebe?

Assioziation, Pelze, Ton, Steine, Scherben.
Die Stimmen der Hoffnung scheinen verstummt, hier schrein die Erben.
Sie schrein und sterben, sind der Willkür ausgesetzt,
und jeder mit offenen Augen schaut entsetzt
Ich laufe längst durchs Leben, hasse meine Spezies
für das was sie tut, ich weiß, irgendwann, versteht sie es.
Geht es ums Tier, beim Menschen ist alles möglich,
geht es ums Tier, beim Menschen ist alles tödlich.
Bilder sprechen Bände, euer Wegsehen auch.
Bin mal gespannt wie viel ich noch an Sätzen brauch,
um zu berühren, Passivität zu überwinden,
die menschlich-arrogante Willkür muss verschwinden.
Auch ich will verschwinden, dorthin wo wir weiter sind.
Wo beim Thema Liebe für alle kein Streit beginnt.
Traurigkeit gewinnt zusammen mit Wut und Zweifel,
all die Bilder in meinem Kopf kann ich nur blutrot zeichnen.
Wen wunderts, wenn Bolzen ins Gehirn geschossen werden,
und selbst Menschen durch Hunger und Kälte in den Gossen sterben.

unbegreifbar - eure Inkonsequenz trotz besseren Wissens
unbegreifbar - euer Leben mit verletzten Gewissen
unbegreifbar - ihr verdrängt Bilder und Schreie wie diese
unbegreifbar - Ausbeuten geht klar, wo bleibt deine Liebe?

unbegreifbar - eure Inkonsequenz trotz besseren Wissens
unbegreifbar - diese Zeilen testen Gewissen
unbegreifbar - ihr verdrängt Bilder und Schreie wie diese
unbegreifbar - Unmensch! wo bleibt deine Liebe?

Ist dir das zu konkret? Oder nicht mehr nicht mehr als einfach nur ein Text?
Die Wahrheit ist einfach, doch euer Lügengebäude komplex.
Was in unserer Gesellschaft zählt sind Profite, nicht das Leben.
Zeit zum ändern: Alles spricht dafür, NICHTS dagegen.