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.oO Animal Bondage (Lied von Cut my skin)


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Liedtex
t zu "ANIMAL BONDAGE":

Locked in cages
All over the world
Hear the screaming
A life full of fear
Abused at all time
Reduced to flesh
Captured and tortured

This beastiality
That you don`t wanna see
ANIMAL BONDAGE
Torment and pain

Look in their eyes
Look in their eyes
They`re desperate and cold
I know they`re suffering
In the darkest hour
Forced in a row
For the butcher`s knife
And the blood will flow
This life full of fear
Little innocent creature
Dead on your plate

This beastiality
That you don`t wanna see
ANIMAL BONDAGE
Is animal`s pain

ANIMAL BONDAGE
The pain is in vain

Living targets
The hunter`s amused
Million bodies
Slaughtered and strangled
Cruely raped, blinded,
infected
Hung up on transport
Broken bones
Bondaged in chains
In circus and zoos
Cut and scalded
n labortories
ANIMAL BONDAGE
AN ANIMAL FEELS

Who are you to decide
Who`s gonna live
Who`s gonna die
We`re all animals


Übersetzung:

KNECHTSCHAFT DER TIERE

Eingesperrt in Käfige
Auf der ganzen Welt
Hör die Schreie
Ein Leben voller Angst
Immerwährend missbraucht
Zu Fleisch reduziert
Gefangen und gefoltert

Diese Bestialität
Die du nicht sehen willst
KNECHTSCHAFT DER TIERE
Qual und Schmerzen

Sieh in ihre Augen
Sieh in ihre Augen
Sie sind verzweifelt und kalt
Und ich weiß, dass sie leiden
In der dunkelsten Stunde
Zwingt man sie in eine Reihe
Unter des Metzgers Messer
Und das Blut wird fließen
Arme unschuldige Kreatur
Tot auf deinem Teller

Diese Bestialität
Die du nicht sehen willst
KNECHTSCHAFT DER TIERE
Ist der Schmerz der Tiere

KNECHTSCHAFT DER TIERE
Das Leiden ist überflüssig

Lebendige Zielscheiben
Und die Jäger amüsieren sich
Millionen Körper
Geschlachtet und erwürgt
Grausam vergewaltigt
Blind gemacht
Infiziert
Beim Transport aufgehängt
Gebrochene Knochen
In Ketten gefesselt
In Zirkus und Zoos
Zerschnitten und verbrüht
In Laboratorien
KNECHTSCHAFT DER TIERE
EIN TIER FÜHLT

Wer bist du, Daß du entscheiden könntest
Wer leben wird
Wer sterben wird
Wir sind alle Tiere
Laß ihnen ihr Leben!



.oO Stichwortartige Argumente gegen die Jagd


~xX([Argumente gegen die Jagd])Xx~

Wer für die Jagd ist, selbst jagt, JägerInnen unterstützt,
unterstützt insbesondere:

- die Bejagung von Wildenten u.a. mit Schrot, d.h. in einem gewissen Streuradius wird alles und jedeR verletzt bzw. ermordet
- die Ausbildung von Jagdhunden zu Totbeißern, indem ihnen lebende Füchse oder Katzen vorgesetzt werden
- die Verbreitung der Tollwut, weil durch die Fuchsjagd die Fuchspopulation ständig in Bewegung ist und keine dauerhaften Reviere bezieht
- die Verbreitung anderer Krankheiten, weil durch die Bejagung ständig alle Wildtiere durch die Unruhen in Bewegung sind
- die Zerstörung familiärer Verbände der Wildtiere, die durch die Flucht vor JägerInnen ihre Gruppen/Rudel usw. verlieren
- die willkürliche Ermordung von besonders attraktiven Wildtieren bei der Trophäenjagd, ohne jedwede haltbare Begründung
- die Einschleppung fremder Arten wie Sikahirsch und Fasan, die nur zur Bejagung gezüchtet und ausgesetzt werden
- die Bejagung 96 geschützer, bedrohter Arten, wie Feldhase und Rebhuhn
- die Fallenjagd, d.h. irgendwer verendet irgendwann in Fallen, regelmäßige Kontrollen sind nicht gesetzlich erforderlich
- die Bejagung gesunder wie kranker, junger wie alter Tiere, ab 2 Jahren ist bei Rehen u.a. nicht mehr zu erkennen wie alt/krank sie sind. noch dazu wird häufig in der Dämmerung gejagt, d.h. der Jäger erkennt eh nicht, wen er schießt
- das leidvolles Dahinsiechen angeschossener Tiere, denn JägerInnen sind nicht verpflichtet, angeschossenes Wild zu verfolgen, schon gar nicht in fremde Jagdgebiete
- die Verschleppung von Seuchen und Entstehung von Krankheiten, da JägerInnen auch Kirrungen mit Schlachtabfällen, Hormonpräparaten, Medikamenten usw. durchführen
- die konventionelle Fleischindustrie, da Schlachtabfälle auch von Hausschweinen u.ä. stammen

Alle Argumente der JägerInnen, vermeintlich dem Natur- und Tierschutz zu dienen, sind hinfällig, denn in Wirklichkeit sorgt die jagdliche Nutzung von Waldgebieten sogar dafür, dass es zu Waldschäden und Überpopulationen kommt, da die JägerInnen natürlich Raubtiere vertreiben bzw. ermorden, durch Kirrungen (Wildfütterungen) die rasche Vermehrung fördern und selbst noch gezüchtete Tiere aussetzen, um sie kurze Zeit später umbringen zu können.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass es sehr wohl Gebiete gibt, die seit Jahrzehnten jagdfrei sind und bei denen es keine von JägerInnen so oft heraufbeschworene Apokalypse des Biotops gab.
(z.B. Nationalpark Gran Paradiso in Italien, 72.000 Hektar, seit 1922 jagdfrei)

(verwendete Quelle: "Georg Hemprich: Jagd. Über den Umgang zivilisierter Menschen mit der Natur. Eine Gegenrede". Georg Hemprich ist Dimplomgeograph, Landschaftsökologe und Pflanzensoziologe und setzt sich gegen jeglichen Eingriff des Menschen in ökologische Systeme ein; also auch und besonders gegen die Jagd.)