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.oO D.I.Y. Miniposter gegen die Tierindustrie


~xX([D.I.Y. Miniposter gegen die Tierindustrie])Xx~


Super einfache Idee, um die Leute in Eurer Stadt mal zum Nachdenken anzuregen:
Einfach ein Bild einer Kuh oder eines anderen "Nutz"tieres aus einer Zeitung o.Ä. ausschneiden (sollte schon mindestens A6 sein, besser noch A5 oder A4) und mit einer Sprechblase und einem längeren Balken aus weißem Papier bekleben. Dann das ganze dutzendfach abkopieren. Nun individuelle Sprüche in die Sprechblase schreiben und Links bzw. Hintergrundinfos in den längeren Balken, z.B. am unteren Rand des Bildes.

Ich habe hier mal eine kleine Sammlung von Sprüchen zusammengestellt, falls Ihr nicht gleich auf eigene Ideen kommt. M.E. nach ist es gut, es zu kombinieren: Mal witzig, mal sarkastisch, mal ernst. Es soll ja möglichst viele, verschiedene Menschen aufmerksam machen. Leutende und kräftige Farben verwenden.
Zuletzt dann Bänke, Stromkästen, glatte Mauern, Ampelübergänge, Bushaltestellen, Laternen usw. usf. mit den Minipostern verzieren. Viel Spaß, viel Erfolg!

Sprücheideen:

Werden Kühe in Freiheit wirklich nur 5 Jahre alt?
Werden Kälber in Freiheit wirklich nicht mal 1 Jahr alt?
Bio-Kühe sterben artgerecht.
Ob Fleisch, Ei, Milch: Mord bleibt Mord.
Mörder_innen haben Namen und Adressen... und wo wohnst Du?
Ein Tier zu halten, um es zu essen, ist Verrat.
Mit welchen Klauen und welchen Reißzähnen willst Du mich denn bitte erlegen?
Du isst WAS? und Du trinkst... Wie bitte??
I'm not a fucking peace of meat!
Kuhmilch für Kuhkinder!
Käse stinkt!
Hm.. aber Hunde essen ist grausam?
How about I eat you, Fucker?
75% meiner Lebenszeit wird mir gestohlen.
Hast Du Dich noch nie gefragt, warum auf den Wiesen so wenige Kühe stehen, die Supermärkte aber voll mit Milchprodukten sind?
Tiere sind keine Ware!
Respect Life - Go Vegan!
Milch ist für Babies, werd' erwachsen!
Tiere sind fühlende Lebewesen, keine Lebensmittel.
Vernunft beginnt bereits in der Küche.
Leder ist Mord.
If you're not outraged you're not paying attention!
Mein Körper gehört mir! Meine Milch auch!
Sojamilch rettet Leben!
Was hat Fleisch essen mit Tierliebe zu tun?
Was hat Milch trinken mit Tierliebe zu tun?
Tierhaltung ist Sklaverei! (Gefangenschaft, Mord)
Milk is rape/Milch ist Vergewaltigung
Milk is murder/Milch ist Mord
Was ist an Mord denn bitte "artgerecht"? (oder z.B. human)
Google doch mal "Fleisch/Milch/Ei ist Mord."
Cows love vegans.
Animals, not products/cows, not beef/calves, not veal.
Milk Free Youth
Veganism = direct action
I saw Earthlings and I want you to watch it (link: veg-tv.info/earthlings)
I saw easy.vegan and I want you to watch it (link: veg-tv.info/Easy_vegan)
Kunstleder rettet Leben!
Fressen und gefressen werden oder eher Leben und leben lassen?
Meet your meat/milk: veg-tv.info
...und Kuhmilch trinken ist für Menschen natürlich, weil..?
Vegan: alles andere ist Mord.
Animal liberation is humyn liberation.
Tiere achten - vegan leben.
The animals don't need your excuses.
Freiheit für alles, was fühlt und lebt!
Omnis und Veggies stinken!
Sexismus = Rassismus = Speziesismus
Artgerecht ist nur die Freiheit!
Sie haben gelebt und geatmet so wie ich und Du.
Wenn Du das liest, bin ich bereits tot.
(K)ein Herz für Kühe? (sonstige Tiere, generell Tiere...)
There's no excuse for animal abuse!


.oO Käse killt Klima (ethikportal)


~xX([Käse killt Klima])Xx~


Geschrieben von Christian Grodotzki

Der Klimawandel ist in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes. Tierische Produkte sind Spitzenreiter wenn es darum geht Kohlendioxid auszustoßen. Nach aktuellen Informationen des Magazins Focus sind dabei Käse und sonstige Milchprodukte, sowie Fleisch, an oberster Stelle.

Wenn man bedenkt, dass zum Beispiel in den USA mehr als ein Drittel der fossilen Brennstoffe für die Nutztierhaltung verwendet werden, ist diese Tatsache nicht weiter verwunderlich.

Doch nicht nur CO2 wird von der Tierindustrie in rauen Mengen ausgestoßen, auch Methan (ein weniger bekannter, doch trotzdem extrem schädlicher Klima-Killer) wird, dank den Ausdünstungen von Millionen Nutztieren, munter in die Atmosphäre geblasen.


(Diagramm zum CO2-Ausstoss diverser Nahrungsmittel siehe Link unten)
Der Lebensmitteltransport macht beim CO2-Ausstoß erstaunlich wenig aus: nur 3 Prozent des ausgestoßenen CO2 sind auf den Transport zurückzuführen, die restlichen 97 Prozent entfallen auf die Produktion von Nahrungsmitteln für die Tiere, die Tierhaltung selbst und die Verarbeitung der Tierprodukte.

Dabei stehen Bio-Produkte konventionellen Produkten nur wenig nach. Im Schnitt fallen bei der Bio-Produktion von tierischen Lebensmitteln nur 12-15 Prozent weniger CO2 an.
Zudem werden jährlich 352 000 Quadratkilometer Regenwald vernichtet um darauf Tiere beziehungsweise Nahrung für Masttiere zu produzieren.

Der größte Klimasünder ist laut Focus der Käse, dessen Produktion 56-mal mehr Treibhausgase freisetzt als die Produktion von Gemüse. Dicht gefolgt von anderen Milchprodukten und Fleisch.

Das tierische Produkte nicht die umweltfreundlichsten Nahrungsmittel sind, dürfte ja mittlerweile bekannt sein. Noch bekannter als diese Tatsache ist aber leider die Fehlannahme, dass diese Produkte, die weit schlimmeres verbrechen, als die Klimaerwärmung, notwendig für den Menschen seien.

Quelle: http://www.ethik-portal.de/index.php?option=com_content&task=view&id=124&Itemid=30

.oO Die Lösung des Welthungerproblems (Statistik)


~xX([Die Lösung des Welthungerproblems])Xx~


Die rein pflanzliche Ernährung ist bis zu 10x effizienter als die omnivore/vegetarische, da Weideflächen und der Anbau für Futterpflanzen komplett entfallen.

90% der landwirtschaftlichen Flächen werden in Großbritannien entweder direkt oder indirekt zur Fütterung der Viehherden genutzt. Großbritannien kann also genügend pflanzliche Nahrung für 250 Millionen Menschen produzieren. Es gibt auf unserer Welt über 500 Millionen unterernährte Menschen. Jedes Jahr sterben 30 Millionen Menschen an Unterernährung.

Schätzungen zufolge könnte sich ganz Großbritannien von 25% der heute dort beweideten Flächen autark vegan ernähren.

Übrigens könnte allein China mit seinem derzeitigen Anbau rund 40% der Weltbevölkerung vegan ernähren.

(Zitat von: http://www.veganissimo.vegan.de/band2/bereich/gesellschaft.shtml#34EswuumlrdenichtgenugNahrunggeben)

.oO Ausreden der FleischesserInnen (teilweise auch VegetarerInnen) und ihre Wiederlegung


~xX([Ausreden der FleischesserInnen und ihre Wiederlegung])Xx~



Ich habe das Tier ja nicht getötet

Menschen, die Fleisch kaufen oder aus Tieren hergestellte Produkte verwenden (z.B. Leder), sind dafür verantwortlich, daß allein in Großbritannien jährlich 700 Millionen Tiere getötet werden. Das Töten wird in ihrem Auftrag vollzogen und mit ihrem Geld finanziert. Sie sind zwangsläufig mitschuldig.


Die Tiere werden human getötet

In Großbritannien hat das regierungseigene Aufsichtskomitee, »Farm Animal Welfare Council« (FAWC), im Jahresbericht von 1984 festgestellt, daß das Wohlergehen der Tiere in britischen Schlachthöfen »geringe Priorität« genießt. Kritisiert wurden u.a. die »besorgniserregende Ignoranz« der Angestellten, sowie die anhaltende und unnötige Verwendung elektrischer Stachelstöcke, um die Tiere zu treiben. Es wurde als »sehr wahrscheinlich« angenommen, daß die Betäubungsmethoden vor dem Töten nicht ausreichen, um die Tiere schmerzunempfindlich zu machen. Insgesamt wurden 117 Verbesserungsvorschläge gemacht, von denen bis jetzt nur wenige umgesetzt wurden.

Doch die Schlachtbedingungen sind nicht der springende Punkt. Töten ist Unrecht und wird immer Unrecht bleiben - egal wie »human« es auch durchgeführt wird. Würden wir jemals einen Kindermörder von seiner Schuld freisprechen, weil er seine Opfer »human« getötet hat?


Die Tiere werden dafür gezüchtet

Tiere, die für unsere Nahrungsbedürfnisse gezüchtet werden, sind genauso leidensfähig wie ihre freilebenden Artgenossen. Es ist ihr Leiden, um das es geht.


Tiere sind dazu da, genutzt zu werden

Die Tiere sollten für den Menschen nicht Mittel zum Zweck sein. Sie sind unabhängige, freidenkende Individuen mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Es besteht keine Notwendigkeit, sie so leiden zu lassen und sie zu töten - daher haben wir auch kein Recht dazu.


'''Gäbe es die fleischverarbeitende Industrie nicht, wären die Tiere gar nicht auf der Welt'''

Diese Tiere werden in ein kurzes, miserables und leidvolles Leben hineingeboren, das mit einem gewaltsamen Tod endet. Für sie wäre es ohne Zweifel besser, nie gelebt zu haben. Was würdest Du vorziehen?


Die Tiere kennen es ja nicht anders

Das Leid der Tiere wird nicht dadurch gelindert, daß sie keinen Vergleich haben. Ihre existenziellen Bedürfnisse bleiben immer bestehen. Die Frustration dieser Bedürfnisse macht einen großen Teil ihres Leidens aus. Es gibt so viele Beispiele: Die Milchkuh, die niemals ihr eigenes Kalb aufziehen darf; die »Batteriehenne«, die weder umherlaufen, noch jemals ihre Flügel ausbreiten kann; das Schwein, das niemals ein Nest bauen oder auf dem Waldboden nach Futter wühlen kann, etc. Wir nehmen den Tieren ihr Grundrecht - das Recht zu leben.


Irgendwann und irgendwie müssen die Tiere ja sowieso sterben

Auch Menschen müssen irgendwann einmal sterben, was uns aber nicht das Recht gibt, jemanden umzubringen (..., aufzuessen und aus seinen Knochen z.B. Seife herzustellen).


Veganismus und Vegetarismus sind in unserer Gesellschaft schwer praktizierbar

Obwohl der Vegetarismus mittlerweile mehr oder weniger akzeptiert ist, wird der Veganismus noch von vielen Menschen mit Argwohn betrachtet. Das wird sich nur ändern, wenn sich auch der Veganismus weiter etabliert. Anstatt also das o.g. Argument als Rechtfertigung für die eigene Selbstgefälligkeit zu benutzen, sollten wir es vielmehr zum Anlaß nehmen, diese Entwicklung nach Kräften zu unterstützen.

Die Prioritäten sind klar: Kein Tier sollte leiden oder sterben, um uns soziale Unbequemlichkeiten zu ersparen - Leben ist zu wertvoll.


Aus Tieren hergestellte Produkte steigern unsere Lebensqualität

Es ist verwerflich, aus reiner Vergnügungssucht das Leiden und Sterben anderer Lebewesen zu verursachen. Dies entspricht allgemeinem moralischem Empfinden, das die meisten Menschen auf unserer Erde teilen.

Mit unserem grenzenlosen Genie werden wir auch andere Wege finden, um unsere »Bedürfnisse« zu befriedigen.


Wenn nur ich mich vegan / vegetarisch ernähre, würde das auch nichts ändern

Der Durchschnittsbrite ißt im Laufe seines Lebens 36 Schweine, 36 Schafe, 8 Rinder und 550 Vögel auf.

Verglichen mit dem Gesamtausmaß der Fleischindustrie fällt dies kaum ins Gewicht. Aber der Vegetarismus befindet sich im Aufwärtstrend. Ich selber wurde durch andere Menschen angeregt, Vegetarier und später dann Veganer zu werden. Andere Menschen folgten meinem und wieder andere dann deren Beispiel. Wir können alle etwas bewirken, weil wir nicht allein sind.

Wenn sich die Zahl der vegan oder vegetarisch lebenden Menschen in Großbritannien nur verdoppeln würde, könnte dies 60 Millionen Leben retten.


Die tierverarbeitende Industrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor

Wir können eine Verfahrensweise nicht rechtfertigen oder verteidigen, weil sie gewinnbringend ist. Schließlich geschehen die meisten Verbrechen aus profitorientierten Motiven.

Wir sollten uns nicht fragen, wieviel uns das Leben eines Tieres wert ist, sondern was es dem Tier bedeutet: für das Tier ist sein Leben alles!


Die Tiere haben sich den Haltungsbedingungen angepaßt

Die Tiere sind gezwungen, sich anzupassen, um der ihnen abgeforderten Steigerung ihrer Produktivität gerecht zu werden. Hierbei wird ihre körperliche Leistungsfähigkeit allzu häufig überstrapaziert.

Ein typisches Beispiel dafür ist die Milchkuh, die als Konsequenz einer zehnfach höheren Milchproduktion zu lahmen beginnt (siehe Frage 12 im Bereich Milch), oder die Masthähnchen, von denen 6% an körperlicher Überanstrengung sterben, weil sie ihr Gewicht innerhalb von sieben Wochen um das 50 bis 60fache steigern müssen. Diese erzwungene Anpassung verstärkt einzig und allein das Leiden der Tiere.


Vegane / vegetarische Ernährung ist zu teuer

Tierprodukte, insbesondere Fleisch und Käse, sind die teuersten Nahrungsmittel überhaupt. Je mehr wir diese Produkte durch preiswerteres (und gesünderes) Obst und Gemüse ersetzen, desto mehr Geld sparen wir.

(Quelle: http://www.veganissimo.vegan.de/band2/bereiche/entschuldigungen.shtml)

.oO Peta's Super Chick Sisters (Super-Mario-Klon)


~xX([Peta's Super Chick Sisters])Xx~


Heute habe ich einen klasse Super-Mario-Klon entdeckt, für alle Jump 'n Run Fans :)
(und Tierbefreier und KFC-Gegner ^^)
Alle anderen sollten ruhig auch mal vorbeischauen!
Außerdem lässt sich "Peta's Super Chick Sisters" nicht nur online spielen, sondern auch runterladen.


http://www.kentuckyfriedcruelty.com/superchicksisters/index.asp

.oO Von Menschen und anderem Schlachtvieh (Gedicht) NEU!

.

~xX([Von Menschen und anderem Schlachtvieh])Xx~

.

.

Was machst du

Wenn der Metzger sticht

Schreist du dann denn nicht

Doch

Weil dann der Schmerz ausbricht

Genau

Wie beim Rind

Oder'm Kind

.

So sehr

Unterscheiden wir uns

nicht

.

Was machst du

Wenn der Metzger sticht

Warum wirkt denn die Betäubung nicht

Ist doch egal

Weil das Rind nicht spricht

Es kann nicht verraten

Als Braten

Wann er sticht

Es kann nichts sagen vom Leiden

Beim lebendigen Ausweiden

Es kann nur schreien wie wir

Es würden

.

So sehr

Unterscheiden wir uns nicht

.

Was machst du

Wenn der Metzger sticht

Warum wehrst du dich denn nicht

Achso

Weil er nicht dich absticht

Und das Rind nicht spricht

Wie wir

Es tun

.

Wir unterscheiden uns doch, nicht

.

Der eine hängt am Haken

Der andre wittert Braten

Doch darf ich euch was raten

Ich rate zu Salaten

.

Aber der Mensch

Der spricht

Das Rind

Tut's nicht

Drum ist's um es nicht schade

Ohne sein Fleisch wär das Essen so fade

.

Das Rind hängt am Haken

Der Mensch wittert Braten

Aber andersrum; was wäre schlimmer

Es wäre doch das gleiche Wimmern

Menschlisches Eiweiß

Ist tierisches Eiweiß

Also kein schlechteres Fleisch

.

Wir Tiere sind gleich

.

Wir unterscheiden uns nicht

Mensch und Rind mit Gesicht

Bleibe doch nicht so kühl

Zeige Mitgefühl

Und iss statt tierischem Protein

Häufiger Pflanzen, da steckt mehr Ethik drin

.

Ein Häufchen Elend am Haken

Wer will denn dann noch Braten

braten

Drum kann ich nur raten

Zu Sojaschnitzeln und Salaten

.



.oO Waisenkind (Gedicht)

.
~xX([Waisenkind])Xx~


Durch die Stille hallen Schritte
Ängstlich dränge ich den Leib
An den Leib der jungen Mutter
Die mich trug in ihrer Mitte

Doch seit ich fiel auf kalte Erde
Und sehe, höre, rieche, schmecke
Verzweifel ich und habe nur
Noch die Mutter, keine Herde

Und selbst sie kann mich nicht halten
Verzweifelt blicke ich zu ihr
Und ihre Augen schreien stumm
'Geliebtes Kind, wir werden leiden'

Die Schritte sind nun schrecklich nah
Da werden mir die Kniee schwach
Zwei feste Armen greifen mich
'Mutter, warum rettest du mich nicht?'

.oO Sonnenlicht (Gedicht)


~xX([Sonnenlicht])x~


Der eine kurze
Lange Trab
Der zwischen
Mast und Morden
Lag
Den nutzte ich
Mit starkem Willen
Um ein Bedürnis
Zu erfüllen

Es war ein Drängen
So bestimmt
Und meine trägen
Glieder
Wurden reger
Wieder

Ich blickte auf
Ins Sonnenlicht
Und zum ersten
letzten Male
Wurde mir gewahr:
Im Leben eines jeden
Gibt es Momente
Ohne Qual

Ich reckte mich
Vor Sehnsucht krank
Zur Sonne
Meine Seele trank
In großen Zügen
Himmelsglück

Ich weiß, es ist
vergeben
Doch für diesen einen
Augenblick
War es mir
Als würd ich
Leben

.oO Wie ich zur Veganerin wurde (Schlüsseldokument)


~xX([Entweder die Kuh gibt Milch oder sie ist gesund])Xx~

Kurzfassung des Referates »Die Milchgewinnung und ihre gesundheitlichen Folgen für die Kuh«, gehalten am 5. Mai 2001 auf der Mitgliederversammlung der Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Hessen e.V.
Von Cristeta Brause, Tierärztin und Mitglied im Vorstand

In Tierschutzkreisen ist beim Thema Milchkuh in erster Linie bekannt, dass die Kuh jedes Jahr kalben MUSS, um in die Laktation zu kommen, was die »Überproduktion« von Kälbern mit all ihren Schattenseiten nach sich zieht. Dass aber die »Nutzungsrichtung Milchproduktion« auch anderweitig eine ganz massive Ausbeutung und Schädigung der Kuh bedeutet, soll hier zumindest ansatzweise dargestellt werden. Eine hohe Milchleistung und der maschinelle Milchentzug beeinträchtigen sowohl direkt als auch indirekt die Gesundheit der Kuh. Betroffen sind hier vor allem der Stoffwechsel, die Euter- und Klauengesundheit sowie der Verdauungstrakt des Tieres.

Stoffwechselkrankheiten

Da der Organismus einer Kuh weder die Menge der produzierten Milch noch deren Gehalt an bestimmten Inhaltsstoffen ändern (also in Belastungssituationen auch nicht reduzieren) kann, ist die Milchkuh für Stoffwechselentgleisungen prädestiniert. Im wesentlichen bezieht sich dies auf die Entwicklung folgender vier Krankheitsbilder:

Die Ketose
Die Kuh als Wiederkäuer hat einen besonderen Energiestoffwechsel, der ihr nicht ermöglicht, einen höheren Energiebedarf über kohlenhydratreicheres Futter zu decken, da Kohlenhydrate bereits im Pansen durch Bakterien abgebaut und als »flüchtige Fettsäuren« resorbiert werden. Von diesen wiederum kann lediglich nur ein Teil überhaupt zu Glukose gebaut werden, die dem Tier dann erst in entsprechend geringem Umfang als Energielieferant zur Verfügung steht. Folglich ist auch der Wiederkäuer für das Erbringen von Leistungen an sich nicht geschaffen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Milchproduktion der Kuh ganz erhebliche, mit hohem Energieverbrauch einhergehende, Leistungen abverlangt. Unter anderem muss der stets zu 5% in der Milch enthaltende Milchzucker aus dem ohnehin schon wenig vorhandenen Blutzucker des Tieres hergestellt werden. Für eine hohe Milchleistung beträgt der tägliche Energiebedarf der Kuhschnell das drei- bis vierfache des Erhaltungsbedarfes! Ab einer täglichen Milchleistung von 30 kg übersteigt die Energieabgabe über die Milch das Energieaufnahmevermögen der Kuh und es entsteht immer eine Ketose als Zeichen dieser Energiemangelsituation mit Abfall des Blutzuckerspiegels bei gleichzeitigem Anstieg von Ketonkörpern im Organismus. Die Energielücke versucht der Körper durch Mobilisierung von Körperfetten als Ersatz-Energiequelle zu schließen, was die Bildung einer Fettleber mit den daraus entstehenden Komplikationen nach sich zieht. Im Endstadium findet auch ein Abbau von körpereigenem Eiweiß statt. Die Ketose führt ohne entsprechende Substitutionstherapie über ein Koma zum Tod des Tieres.

Das »Fat-Cow-Syndrome« und die Leberverfettung
Die Fütterung mit »Leistungsfutter« in der »Trockenstehzeit« (Phase, in der die Milchproduktion in den beiden letzten Trächtigkeitsmonaten unterbrochen wird) führt einerseits zu einer generellen Verfettung der Tiere mit diversen Folgeproblemen, und oben beschriebener Energiemangel bei zu hohenMilchmengen führt andererseits zu einer Leberverfettung mit entsprechendenFolgeschäden.

Die Hypokalzämie (Hypokalzämische Gebärparese)
Diese Erkrankung tritt meist um den Zeitpunkt des Abkalbens auf und ist in einem massiven Abfall des Blutkalziumspiegels durch Bereitstellung großerKalziummengen für die in das Euter einschießende Milch begründet. Denn auch der Kalziumgehalt der Milch ist konstant und führt bei größeren Milchmengen dazu, dass die Kuh die erforderliche Menge an Kalzium (bis zum 6-fachen desErhaltungsbedarfes!) nicht so schnell aus natürlichen Speichern des Körpers mobilisieren kann. Folglich wird das im Blutkreislauf befindliche Kalzium in die Milch abgegeben mit der Reduktion bzw. einem Stillstand aller Kalzium-abhängigen Funktionen des Organismus als Folge. Insbesondere sistiert die Erregungsübertragung an Nerven- und (auch Herz-)Muskelzellen,sodass das Tier dort entsprechende Lähmungserscheinungen erleidet, die ohne Kalzium-Substitution von außen ebenfalls in ein Koma und schließlich den Tod münden.

Die Hypomagnesämie (Weidetetanie)
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um einen Abfall des Blutmagnesium-SpiegelsMagnesiumresorption über die Pansenschleimhaut beeinträchtigt. Da gleichzeitig eine Magnesium-Abgabe über die Milch stattfindet, weil auch der Magnesiumgehalt hier nicht steuerbar ist, sind wiederum besonders die Hochleistungstiere unter den Milchkühen gefährdet, an der Weidetetanie zuerkranken. Durch die antagonistische Wirkung des Magnesiums zu Kalzium ist hier das klinische Bild von Krämpfen dominiert, die bei Fortschreiten derKrankheit ebenfalls zum Tod des Tieres führen.

Euterkrankheiten und -schäden
Das Euter als das Organ der Milchproduktion ist durch Selektion auf Hochleistung sowie durch den maschinellen Milchentzug vielfältigenSchädigungen ausgesetzt, sodass JEDE Milchkuh als euterkrank zu bezeichnen ist.Die verschiedenen natürlichen Formen und Größen von Euter und Zitzen sind»unerwünscht«, weil sie melktechnische Probleme mit sich bringen. Deshalb wird bei Milchkühen züchterisch das sog. »Melkmaschinen-Euter« angestrebt.

Eutergröße
Schon die Eutergröße von Milchkühen hat zur Folge:
Ø Behinderung der Kuh beim Gehen, sich hinlegen und aufstehen
Ø Intertrigo (Flexuriales Ekzem) an den Innenseiten der Oberschenkel durchständiges Aneinanderreiben von Euter- und Oberschenkelhaut. Es können Nekrosen (Gewebstod) sowie Infektionsausbreitung in tiefere Muskelschichten des Beines als mögliche Komplikationen auftreten.
Ø Erhöhte Verletzungsgefahr für das Euter (durch Tritte von Nachbarkühen bei engen Liegeflächen im Stall z.B.)
Ø Reduktion von örtlichen bindegewebsassoziierten Abwehrzellen durchSelektion auf mehr Drüsengewebe zu Ungunsten des Bindegewebes

Maschineller Milchentzug
Auch bei ordnungsgemäß funktionierenden Melkmaschinen führt der maschinelle Milchentzug zu einer erheblichen mechanischen Belastung aller anatomischen Zitzenanteile. Dies ist in den noch ungelösten technischenProblemen auch bei den heute gebräuchlichen Melkmaschinen begründet. Hierzugehört u.a. die Entstehung von Vakuumschwankungen durch nicht exaktverschließbare Zitzengummis in den Melkbechern. So findet beispielsweisebeim Pulszyklus, der aus einer Saug- und einer Entlastungsphase (Auf- undAbbau des Betriebsvakuums) besteht, in der sog. »Entlastungsphase« tatsächlich gar kein Vakuumabfall sondern der Aufbau eines Zusatzvakuums durch im Schlausystem hin und her pendelnde Milchpfropfen statt! Es liegt in diesem zu Unrecht als »Entlastungsphase« bezeichneten Abschnitt des Pulszyklus die Vakuumhöhe sogar über dem Wert des Betriebsvakuums und belastet somit die Zitze noch mehr als der eigentliche Saugakt! Zu diesen an sich schon nicht hinnehmbaren Belastungen für die Zitzen der Kuh gesellen sich leider noch die vielen vermeidbaren technischenFehlfunktionen von Melkmaschinen wie sie bei Überprüfungen von Melkanlagen immer wieder vorgefunden werden. So entstehen an den Zitzen allein durch den maschinellen Milchentzug:
Ø Störungen der Blutzirkulation
Ø Entzündungen der Zitzenschleimhaut oder der gesamten Zitzen
Ø Entzündungen der Milchgänge
Ø Blutmelken
Ø Hyperkeratosen
Ø Ausstülpung der Zitzenschleimhaut aus dem Strichkanal
Ø Zirkulärwunden an der Zitzenbasis
Ø Strichkanalverletzungen
Ø Nekrosen (Gewebstod) an der Zitzenspitze ("Black pox")
Die sogenannte »Hartmelkigkeit« versucht nicht selten der Landwirt selber durch Manipulationen mit diversen Gegenständen wie Federkiele, Haarnadeln usw. in der Zitze zu »therapieren«, was oft erst recht zu weiteren Schädenan den Zitzen führt. Erweist sich eine Zitze durch oben beschriebene Schäden als melktechnisch untauglich, so wird das Tier meist geschlachtet.

Mastitis (Entzündung der Milchdrüse)
Bei den Mastitiden der Milchkuh handelt es sich um Entzündungen der Milchdrüsen und Milchgänge. Als Erreger werden hier Bakterien, Pilze und Algen angetroffen. Die Erregerinvasion in das Euter erfolgt in den meisten Fällen galaktogen (durch den Strichkanal in die Zitze und von da aufwärts). Es ist davon auszugehen, dass JEDE Milchkuh eine Mastitis hat!In den meisten Fällen handelt es sich allerdings um die subklinische Form,die durch das Fehlen klinischer Symptome bei gleichzeitig vermehrtem Auftreten von Keimen und/oder somatischen Zellen in der Milchgekennzeichnet ist und jederzeit in die klinische Form übergehen kann. Die klinischen Formen unterscheiden sich je nach Erreger- undEntzündungsart und reichen von relativ harmlos erscheinender örtlicher Entzündung über hoch schmerzhafte Entzündungen bis hin zurlebensbedrohlichen, fieberhaften Allgemeininfektion bzw. Intoxikation. Die Infektion der Milchdrüse wird eindeutig durch die hohe Milchleistungselbst sowie den maschinellen Milchentzug begünstigt. Als Faktoren sindhier zu nennen:
Ø Schwächung der allgemeinen Abwehr wie z.B. durch eingangs beschriebene Stoffwechselbelastungen
Ø Schwächung der lokalen Abwehr wie z.B. durch die Selektion auf weniger Bindegewebe und damit weniger Abwehrzellen im Euter oder die Störung von Blutzirkulation und Gewebebeschaffenheit der Zitzen durch die mechanische Belastung beim Melken
Ø aktiver Transport von erregerhaltiger Milch aus dem Schlauchsystem desMelkzeugs zurück in die Zitze durch Vakuumeinbrüche und andere Fehler beimmaschinellen Milchentzug oder Einsaugen von erregerhaltiger Stallluft in das Euter, wenn dieses direkt nach dem Melken ein großes Hohlraumsystem mitfreiem Zugang durch noch offene Strichkanäle darstellt
Ø mangelnde Melkhygiene
Ø Zucht auf »Leichtmelkigkeit«
Ø Euterverletzungen
Ø Gegenseitiges Besaugen oder Selbstaussaugen des Euters (Verhaltensstörung, weil die Kuh selber das Kalb einer Milchkuh war und deshalb nicht genug saugen durfte)

Klauenerkrankungen
Für die Produktion von 1 Liter Milch müssen 400 Liter Blut durch das Euterfließen!Die Blutumverteilung in das Hochleistungsorgan Euter bewirkt natürlich in anderen Körperregionen ein entsprechendes Durchblutungs-Defizit, da dasGesamtblutvolumen der Kuh ja konstant bleibt. Zu diesen anderen minder durchbluteten Regionen des Körpers gehörenmaßgeblich die Klauen der Kuh. Und schon allein dieser Umstand begünstigt natürlich Folgeschäden an den Klauen. Des weiteren sind zu nennen

Klauenrehe (Entzündung der Klauenlederhaut)
Für die Entstehung dieser Erkrankung werden Ursachen verantwortlichgemacht, die wiederum erst oft durch die Nutzungsart der Milchkuh entstehen: Schädigung des Organismus durch Toxine bei Pansenazidose,Gebärmutterentzündung, Nachgeburtsverhalten und Mastitis sowie durchFütterungsfehler und mechanische Fehlbelastung der Klauen. Das klinische Bild dieser hoch schmerzhaften Erkrankung entspricht dem der Hufrehe beim Pferd. Es besteht auch hier die Gefahr einer vollständigen Ablösung des Hornschuhs durch auf Gefäßschäden beruhende Ödembildung in derKlauenlederhaut.

Rusterholz'sches Sohlengeschwür
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um ein umschriebenes Geschwür am Übergang zwischen Trachten- und Sohlenhorn der Klaue. Dieses Geschwür kannsich in die Tiefe der Zehen fortsetzen und Gelenke, Sehnen etc. mitzerstören. Es tritt am häufigsten bei Milchkühen an den Außenklauen der Hinterbeine auf, und es ist nachgewiesen, dass seine Entstehung durch denschwankenden Gang der Kühe mit großem Euter begünstigt wird. Bei dieser Gangart »um das Euter herum« wird nämlich die hintere Außenklaue übermäßig stark belastet, was zu einer druckbedingten Minderdurchblutung der Klauenlederhaut führt. Dies wiederum bewirkt das Wachstum vonminderwertigem Horn, in welches Bakterien leichter eindringen können.

Erkrankungen der Verdauungsorgane

Pansenazidose (Pansenübersäuerung)
Durch die Verabreichung von leichtverdaulichem, kohlenhydratreichem und damit nicht wiederkäuergerechtem »Milchleistungs-Futter« wird die Kuh der Gefahr ausgesetzt, eine Pansenazidose durch zu hohe Konzentrationenflüchtiger Fettsäuren im Pansen zu erleiden. Hierbei sterben die nützlichen Pansenbakterien zu Gunsten einer unphysiologischen Bakterienbesiedelung ab. Die Pansenschleimhaut wird durch den Säureangriff schwer geschädigt und kann ihre Schranken-Funktion zwischen Panseninhalt und Blutbahn nicht mehraufrecht erhalten. Es kommt schlimmstenfalls zu einem Übertritt von toxischen Stoffen und Säuren in die Blutbahn, was für die Kuh den sicherenTod bedeutet.

Labmagenverlagerung
Der Labmagen des Wiederkäuers ist in seiner anatomischen Lage nicht besonders befestigt und kann bei Aufgasung im Tierkörper entlang der Bauchwand nach oben verlagert werden. Diese Labmagenverlagerung geht mitentsprechenden Verdauungsstörungen, Schmerzen und evtl. sogar lebensbedrohlichen Abschnürungen von Blutgefäßen einher. Dauerhaft kann dieses Leiden nur durch eine operative Fixierung des Labmagens in seiner anatomisch korrekten Position therapiert werden. Die als Ursache diskutierten Faktoren der Labmagenverlagerung wie die»Leistungs«-Fütterung gepaart mit einer auf latentem Kalzium-Mangel beruhenden Muskelatonie des Labmagens weisen deutlich auf den Zusammenhang zwischen Milchleistung und dieser Erkrankung hin. Die Häufigkeit der Labmagenverlagerungen pro Patientenaufkommen ist synchron zur Entwicklung der Hochleistungskuh innerhalb der letzten 30 Jahre steil angestiegen.
insbesondere durch die Aufnahme von eiweißreichem und magnesiumarmem Futter (z.B. junges Gras), welches obendrein die