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.oO "Sahnetortender" straft NUMOV: politische Aktionen ja - aber nicht so!

Sahne ist kein Vergnügen
...vor allem nicht für die Produzentinnen.

Auf Indy gibt's jetzt grade einen Artikel zu lesen, wo ein Sahnetortenwerfer einen NOMOV-Referenten straft. Genauer heißt es:

"Er gratulierte ihm dafür, dass die Organisation für die er arbeitet, die Interessen des deutschen Kapitals im Nahen unnd Mittleren Osten so ausgezeichnet vertritt ohne dabei Rücksicht auf die dort lebenden Menschen zu nehmen. Dann überreichte er die Blumen und klatschte die Sahne-Torte dem Referenten ins Gesicht..."

Ich gehe mal nicht davon aus, dass es sich dabei um vegane Sahne gehandelt hat? Was mich zu dem Schluss bringt, dem "Tortenden" dafür zu danken, Aufmerksamkeit zu erregen, ohne dabei Rücksicht auf die totgequälten Kälber, Milchkühe, Legehennen und gesexten Küken zu nehmen. Wenn mensch anderen schon vorwerfen will, die Konsequenzen ihres Handelns nicht zu bedenken bzw. zu beachten, sollte mensch zumindest nicht denselben Fehler machen. Ich weiß nicht, ob eine Aktion ihren Zweck erfüllt hat, wenn durch die Aktion zusätzliche Leben zerstört, Wesen gefoltert und ermordet worden sind und den alltäglichen Leiden durch Freiheitsberaubung, Vergewaltigung, genetischer Degeneration, Überzüchtung usw. unterworfen sind.

Aktionsidee: 1, Umsetzung: 6

.oO Tag der Offenen Stalltür am 04.10.09 (Protestaufruf)

~xX([Tag der Offenen Stalltür 4.10.09])Xx~

Leider wird das Thema Reiten viel zu selten in der TR-Bewegung aufgegriffen. Mir ist sogar bekannt, dass Reiter_innen in selbsternannten "Tierrechts- bzw. Antispegruppen" geduldet werden. Jedenfalls, für die, denen die Ausbeutung der Tiere durch Zucht und Reitsport nicht egal ist, denen möchte ich den "1. Tag der Offenen Stalltür" am 4. Oktober 2009 ans Herz legen. Überall in Deutschland öffnen knapp 1000 (!) Pferde(ausbeutungs)betriebe ihre Scheunentore und laden zu (Pferde-?)bratwurst und Rasseschau. Ob sich bei Euch in der Nähe auch ein Betrieb beteiligt, könnt Ihr hier einsehen. Rechts auf dieser Seite sind die Betriebe nach PLZ geordnet.

Beschwert Euch, startet Proteste, boykottiert, macht Straßentheater vor dem Hof, befreit die Pferde eine Nacht vorher... Lasst Euch was einfallen, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

TIERE SIND KEINE SPORTGERÄTE
REITEN IST TIERQUÄLEREI

ARTGERECHT IST NUR DIE FREIHEIT

.oO Tierausbeutung für Gestaltungszwecke?

Heute mal etwas weniger formell :) Gerade saß ich daheim und habe einen Pappkarton, der als Aktenablage dienen soll, zusammengebaut, als mir beim Betrachten des Motivs (Photo eines Welpen) plötzlich nicht nur auffiel, dass es total kitschig ist, sondern auch, dass dieses Bild ja auch erstmal gemacht werden musste. Dass es also irgendwann mal eben diesen Welpen gab, vielleicht sogar noch immer gibt und für irgendeine dumme Photosession herhalten musste. Zuerst kam mir danach in den Sinn, dass das Anti-Veganer_innen sicher gern ins Lächerliche ziehen wöllten "Ja, ja, gegen Haustierhaltung sein und dann solche Aktenordner benutzen...", aber dann fiel mir auf, dass das eigentlich gar nicht SO lächerlich ist. Denn dieses Tier auf dem Photo musste eindeutig erstmal ausgebeutet werden,... ich kann natürlich nichts Näheres zu den Umständen sagen, aber Fakt ist ja, dass dieses Tier von irgendwem gefangen gehalten und mindestens einmal für diesen kommerziellen Zweck zusätzlich ausgebeutet wurde. Solche Gedanken sind mir übrigens schon häufiger gekommen, z.B. bei Filmen, in denen Tiere "mitspielen" (in Tüttelchen, da sie es ja nicht wirklich freiwillig tun, übrigens mal davon abgesehen, dass in fast jedem Film Leichenteile und sonstige tierlichen Produkte gefressen werden). Mich würde dabei auch mal interessieren, ob es speziell Tiere gibt, die für Photos genutzt werden. Es gibt ja sicher eine Art "Tiermodel"? Ich vermute mal, diese werden dann anderen "Haus"tieren vergleichbar gehalten und eben hin und wieder zu irgendwelchen Sessions geschleppt. Derartiges ist natürlich ohne Diskussion unwürdig, tierquälerisch und aus ethischer Sicht abzulehnen. Also Augen auf beim Aktenablagekauf! (Etwas albern, meine ich aber grundsätzlich Ernst.)

Was mir auch einfällt ist, dass so ziemlich auf allen Blöcken und sonstigem Schreibkram, Tiere abgebildet sind. Auch vermeintlich wildlebende Tiere wie Löwen, Tiger, Elefanten, machen das ganze nicht besser, denn es liegt ziemlich nahe, dass für solche Photos Zootiere einer Wildsafari vorgezogen wird, wobei selbst zweites fraglich ist, da die Tiere von störenden Naturfilmer_innen bzw. -photograph_innen sicher nicht besonders angetan sind.

Was nun also tun? Sollten die Hersteller_innen angeschrieben werden, um die Quelle ihrer verwendeten Photos zu erfragen? Und selbst wenn sie die Photos nur aus zweiter Hand hätten, würde das die begangene Ausbeutung ja nicht ungeschehen machen. Es ist ja sogar so, dass sie die Bildrechte ja entweder haben, weil sie sie selbst in Auftrag gegeben haben oder sie haben die Bildrechte anderen abgekauft und damit finanzielle Unterstützung für die Ausbeutung geliefert. Außerdem sehe ich das Problem auch in punkto Wirkung auf Käufer_innen: Kein Mensch macht sich über die herkunft der Bilder Gedanken und somit wird es gesellschaftlich gemeinhin akzeptiert/toleriert, Tiere für Gestaltungs-/Werbezwecke (ebenso wie für alle anderen Zwecke...) auszubeuten.

Sollte ich diesem Thema wirklich so viel Beachtung schenken oder es als nebensächlich beiseite legen? Ich denke, ich werde das erstmal so lösen, indem ich in Zukunft einfach mehr drauf achte, Artikel ohne Echt-Tierphotographien (Cartoons, Skizzen etc. sind natürlich keine Ausbeutung) zu kaufen.

.oO "Pelz"tierfarm-Führer Deutschland


~xX(["Pelz"tierfarm-Führer Deutschland])Xx~


die Tierfreunde e.V.
bieten auf ihrer Webseite 3 Pdf-Tabellen mit der Übersicht über aktuelle "Pelz"tierfarmen in Deutschland an. Die bestätigten Farmen konnten Dank ihrer großartigen Recherchenarbeit überprüft werden. Bei den unbekannten Farmen wäre es wichtig, weitere Recherchen anzustellen. Die dritte Liste der geschlossenen Farmen ist einfach nur zum Freuen ;)


Liste bestätigter Farmen
Liste unbekannter Farmen
Liste geschlossener Farmen


Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass die Tierfreunde e.V. auch einen Film über ihre Farmrecherchen anbieten, der meines Wissens auch der aktuellste seiner Art ist. Den Film gibt es sehr günstig (Porto plus Spende nach eigenem Ermessen) über die Webseite zu beziehen und ist auch gut geeignet, um bei Infoständen oder Ähnlichem ausgelegt oder einfach an Freund_innen weitergereicht zu werden. Begleitend zum Film gibt es auch einen Bericht. (Für Film und Bericht bitte zu "Hotline & Recherchen" und dann rechts "Pelz"farmen)

...Da fällt mir ein:
"No one in the world needs a mink coat but a mink."

("Keine_r auf der ganzen Welt braucht einen Nerzmantel außer ein Nerz.")

.oO The "Luxury" of Death (Englische Stellungnahme zu Peter Singer u.a. Übersetzung folgt)

~xX([The “Luxury” of Death])Xx~

Posted by Gary L. Francione in Blog

In last week’s blog entry, I mentioned that The Vegan Society had interviewed Peter Singer, Tom Regan, and me in its magazine, The Vegan. In his interview, Singer states:

[T]o avoid inflicting suffering on animals—not to mention the environmental costs of intensive animal production—we need to cut down drastically on the animal products we consume. But does that mean a vegan world? That’s one solution, but not necessarily the only one. If it is the infliction of suffering that we are concerned about, rather than killing, then I can also imagine a world in which people mostly eat plant foods, but occasionally treat themselves to the luxury of free range eggs, or possibly even meat from animals who live good lives under conditions natural for their species, and are then humanely killed on the farm. (The Vegan, Autumn 2006.)

In Singer’s May 2006 interview in Mother Jones, he states:

[T]here’s a little bit of room for indulgence in all of our lives. I know some people who are vegan in their homes but if they’re going out to a fancy restaurant, they allow themselves the luxury of not being vegan that evening. I don’t see anything really wrong with that.

I don’t eat meat. I’ve been a vegetarian since 1971. I’ve gradually become increasingly vegan. I am largely vegan but I’m a flexible vegan. I don’t go to the supermarket and buy non-vegan stuff for myself. But when I’m traveling or going to other people’s places I will be quite happy to eat vegetarian rather than vegan.

It is quite remarkable that the so-called “father of the animal rights movement”:

  • Is a “flexible vegan”—that is, he is not a vegan when he finds it inconvenient to be one. That means that he’s not a vegan and, indeed, he has characterized being a consistent vegan as “fanatical.”;
  • Thinks that a vegan world is not “necessarily” the solution to the problem of animal exploitation.; and
  • Characterizes it as a “luxury” to consume meat and animal products.

But these comments make clear a position that is central to Singer’s theory and that is absolutely at odds with an animal rights/abolitionist perspective. According to Singer, it is the suffering of nonhumans, and not our killing of them, that raises the primary, and perhaps the only, moral problem.

That is, Singer does not think that it is a serious problem that we use and kill animals; the only problem is how we use and kill them. If animals have “good lives under conditions natural for their species, and are then humanely killed on the farm,” then we do not act immorally in using and eating animals.

Why would Singer take such a position? Why does he think that killing a nonhuman does not raise a fundamental moral problem?

Although Singer has stated this position at various places in his writings, his interview in The Vegan contains a recent, brief, and clear reiteration of his view:

I do think that there are morally relevant differences between various species, because the cognitive capacities of beings are relevant to, for example, the wrongness of killing them. I think it is worse to kill a self-aware being, that is, a being who is aware of its own existence over time, and is able to have desires for the future, than a being who may be conscious, but is not self-aware and lives in a kind of eternal present. (The Vegan, Autumn 2006)

In other words, Singer maintains that if a being is not self-aware in the way that a normal human is self-aware—that is, the being does not have what we call reflective self-consciousness—then the being is not self-aware in the morally relevant way that would give rise to that being having an interest in her life and that would make killing that being a significant moral wrong.

As I argued in Introduction to Animal Rights: Your Child or the Dog? and elsewhere, Singer’s view is problematic in a number of ways.

First, Singer maintains that there is only one morally significant way to be self-aware—to have the sort of representational self-awareness that normal humans have.

There are many ways to be self-aware. Any being who is sentient or subjectively aware is necessarily self-aware. Anna Charlton and I live with five rescued dogs. When one of our dogs sees another one of our dogs get a treat, the former is aware that it is not she who has gotten the treat, and she comes and sits in front of me until I give her a treat as well. That is self-awareness. She is perceptually aware that it is another dog who has gotten the treat and not she who has gotten the treat.

Humans can look in a mirror and recognize their image; dogs can recognize their scent on a bush that they visited weeks before. Those are simply two different sorts of self-awareness. But it is speciesist to say that one sort of self-awareness is morally better than the other.

Second, Singer seems to think that only humans (and perhaps nonhuman great apes) have desires for the future. Again, Singer’s views are speciesist in that he maintains the only way to have a future desire is to have it in exactly the way that humans do. If a being does not plan things with calendars and clocks, then the being does not have a future desire.

We live with a border collie whose favorite pastime is to ride around in the car. If she sees my car keys anywhere, she will grab them in her mouth and come and place them by my feet and look up at me. There is no other way to interpret that behavior except as an expression of desire to do something. The fact that she does not wear a wrist (or paw) watch and think, “I’d like to go for a ride in 15 minutes” is irrelevant. She is expressing a desire about something that she wants to do.

Third, even if one’s consciousness is rooted in an “eternal present,” that does not mean that the being is not self-aware in a morally relevant way. Consider a human who has transient global amnesia, a form of amnesia in which the person has a sense of herself only in the present, and has no recollection of her past and no thoughts about her future. This is more or less how Singer views the minds of most nonhumans—as rooted in a continuing present. Can we conclude that a human with this sort of amnesia has no self-awareness? Of course not. Such a human is self-aware even though she is aware of herself only in the present. Similarly, even if nonhumans have a sense of themselves only in the present, we cannot say they do not value their lives and are concerned only with how we treat them. That is speciesist.

Fourth, and most important, there is simply no logical relationship between differences in cognitive characteristics and the issue of animal use. Differences in cognitive abilities may be relevant for some purposes. Consider the case of a severely mentally disabled human. We may not want to give such a human a driver’s license because of her inability to drive. But is her impairment relevant to whether we use her as an unwilling subject in a biomedical experiment or as a forced organ donor? No, of course not. Indeed, many of us would argue that her particular vulnerability means that we have a greater moral obligation to her, but it certainly does not mean that we have a lesser one. Similarly, the fact that a cow may have a mind that differs from ours may mean that we do not give the cow a driver’s license, but it does not mean that we may use the cow for purposes in which we would use no humans.

For Singer, veganism is simply one way of addressing animal suffering but, according to Singer, “not necessarily the only one.” We might also continue to allow ourselves the “luxury” of eating eggs and meat from animals who have had “good lives” and are “humanely killed.” Given that Singer actively promotes retailers such as Whole Foods, whose animals certainly have not had “good lives” or “humane” deaths, what he is really saying is that it is acceptable to consume animals who have (perhaps) been tortured slightly less.

And if we are vegan most of the time, we can even allow ourselves the “luxury” of eating conventionally produced flesh and animal products when we go to a “fancy restaurant.” Does this excuse apply only to people who have enough money to eat in “fancy” places? Are occasional hamburgers always wrong because McDonald’s is not “fancy” enough? Or are McDonald’s hamburgers always OK because McDonald’s has, with Singer’s praise, adopted Temple Grandin’s slaughter and handling guidelines?

It boggles the mind.

Moreover, if, as Singer maintains, his concern is the suffering and not the killing of animals, then his own behavior is inconsistent. Singer claims to be a vegan when he shops for himself: “But when I’m traveling or going to other people’s places I will be quite happy to eat vegetarian rather than vegan.” So when he is traveling or eating at another’s home, he will eat animal products but will not consume flesh (I assume that this is what he means when he refers to being a “vegetarian”).

But why would Singer distinguish between flesh and animal products? Although flesh involves killing the animal, Singer does not think that killing an animal is morally significant, or at least not significant enough to make veganism a moral imperative. If it is suffering that matters, dairy products and eggs certainly involve as much suffering as flesh products do, and dairy animals and laying hens end up in the same slaughterhouses as meat animals anyway after they are “spent.” Indeed, as I have said many times, there is probably more suffering in a glass of milk than in a pound of steak. So it would seem that if suffering is Singer’s concern, he would not be “flexible” about non-flesh foods.

If Singer’s views were merely the musings of a confused academic and without consequence in the real world, we might be tempted to ignore his elitist notions about what counts as morally significant self-awareness for the purpose of justifying the “luxury” of eating meat and animal products. But, unfortunately, Singer’s views, as absurd and speciesist as they are, are the foundation of the ubiquitous “happy meat” movement that is seeking to work with institutional animal exploiters to make animal exploitation more “humane” so that we can increase the opportunities for people to be “conscientious omnivores.”

Singer’s views are being implemented by a number of welfarist organizations from PETA, which gives awards to Grandin and to “happy meat” hucksters, such as Whole Foods; to the Humane Society of the United States, which promotes welfare reforms that will increase the productivity and profits for animal exploiters and sponsors the Certified Humane Raised and Handled label to assure consumers that they acting in a morally superior way by buying only certain animal corpses and body products; to Vegan Outreach, which maintains that veganism “is not an end in itself. It is not a dogma or religion, nor a list of forbidden ingredients or immutable laws—it is only a tool for opposing cruelty and reducing suffering.”

Singer and these welfarist organizations that have adopted his approach have become partners with the institutional exploiters and serve as a marketing arm for the meat, dairy, and egg industries. The welfare reforms that they support do little, if anything, to help animals. And these reforms, when coupled with the praise and support of Singer and the “happy meat” brigade, most certainly make people feel more comfortable about continuing to eat animal products, or to return to eating animal products that they once avoided.

To see the problem with Singer’s approach (if it is not already crystal clear to you), slot your principles about racism, sexism, or homophobia into Singer’s framework. How does it sound if you try to justify “falling off the wagon” on occasion with respect to these forms of discrimination? Is it okay to engage in the “luxury” of a bit of sexism on a Saturday night? Is it okay to indulge in the “luxury” of attending a Klan rally? Is there “room for indulgence” if we limit our homophobic slurs to one day a week?

Here’s another quote from Singer’s Mother Jones interview:

I do want to emphasize that I don’t think eating ethically, particularly from a utilitarian point of view, is a matter of saying, ‘Here’s this strict law that I have to do everything possible [to] comply with.’ I think we can be ethically conscientious and recognize that sometimes there are going to be compromises. Sometimes it’s going to be very difficult, very inconvenient, to get the best choice, so we’ll settle for something else.

Substitute in your views about rape. Would it be acceptable to say that we do not have to comply strictly with the prohibition against rape? After all, there may be times when it will be “very difficult, very inconvenient” not to engage in rape.

Animal exploitation is so deeply embedded in our society, culture, and history that we are not used to viewing it as on the same level as other forms of discrimination. If anything is ever to change, we are going to have to think our way out of this mess and be clear we cannot justify the use of animals—however “humane” our treatment may be. As long as we are not recoiling from characterizing animal corpses and animal products as a “luxury,” or accepting that we do not have to be vegan when we find it “very difficult, very inconvenient,” we have not even started the process.

In closing, I want to share a story with you about something that happened to me last weekend. We had a warm Saturday and I went over to Whole Foods to buy some organic vegetables. I was wearing a denim shirt over my fantastic new Vegan Freak T-shirt that Bob and Jenna Torres had just sent me.

I was standing in line behind a woman who had a cart full of food, including a fair amount of meat and cheese. She saw my shirt and asked me what “Vegan Freak” meant. I explained that it was a website and podcast devoted to vegan education. She asked me if I was a vegan. I replied that I was and had been for 25 years.

She said that she was a vegetarian a few years back but her husband and kids liked meat so she had gone back to eating meat but she added: “I only buy my meat here. I am a member of PETA and they gave this store an award for how well they treat animals.” She asked me if I had seen the signs back by the meat case and egg case that said Whole Foods only bought from producers who raised their animals “humanely.” I replied that I had. Whole Foods does, indeed, have such signs—large ones, actually. I told her that I did not think that the lives of Whole Foods animals were really any different from the lives of other animals and that they’re all still killed in the end anyway. Her reply, “Yes, but I hope they suffer less.”

And that is where Peter Singer has brought us. Veganism is not necessary. The “father of the animal rights movement” is not even a vegan and regards being a consistent vegan as “fanatical,” so why does anyone else need to be a vegan? We can enjoy the “luxury” of eating meat and animal products from animals who have been tortured less than others and, if we are vegans most of the time, we should feel okay to treat ourselves even to conventionally tortured animals when we splurge at a “fancy restaurant.”

We can allow ourselves to indulge in the “luxury” that is made possible only by death.

Gary L. Francione
© 2007 Gary L. Francione


.oO This is the A.L.F. (Lied von Conflict)




Liedtext von "This is the A.L.F.":

"What does Direct Action Mean?

It means that you are no longer prepared to sit back and allow terrible,
cruel things to happen. The camerman in Ethiopia took direct action,
he filmed the worst disaster that has ever happened to human beings. He
realised it was too enormous a problem to handle himself - so he took the
films home in the hope other people would help. They did. Are you prepared
to sit back any longer? Direct action in animal rights means causing
economic damage to those who abuse and make profits from exploitation.
START!"

It's possible to do things alone, slash tyres, glue up locks, butchers,
burger bars, the furriers, smash windows, bankrupt the lot. Throw paint over
shops and houses. Paint stripper works great on cars. Chewing gum sticks
well to fur coats. A seized engine just won't start, sand in the petrol tank
means that delivery's going nowhere. When the new death shop opens up make
sure you're the first person to be there. If the circus comes to town
remember what goes up must come down. Stop contributing to the abuse
yourself - don't eat meat, don't buy leather. Buy non-animal tested make up,
herbal soap and shampoo's better.

Try and form a group of people that you know that you can trust and plan
ambitious direct action, sometimes risky but a must. Only when you have
animal liberation will we obtain human freedom, when the last
vivisectionist's blade is snapped. It will be that one step nearer to peace.
Direct action in the animal movement is sussed and strong, and our final
goal is not far off.

"Animal lovers, vandals, hooligans, cranks; recognise the labels? They say we
don't care about human beings. We say all sentient beings, animal or human
have the right to live, free from pain, torture and suffering. They say
because we are human and speak the same, we matter more. Is our pain and
suffering any greater or lesser than that of animals? Human v. animal rights
is as much a prejudice as black v. white or the nazis versus the jews an
affront to our freedom."

Vivisection is a violation of human beings, the same as it is for animals.
We have a chemical world built on a pile of drugs to thanks for their
experiments. Drugs are designed for profit, manufactured to suppress
symptoms. Human freedom, animal rights. It's one struggle, one fight.
When animal abuse is stopped then human abuse will soon stop also, an
attitude of mind. "An eye for an eye leaves the whole world blind".
Start by protecting the weak, the defenceless, animals, the sick, the
disabled. Compassion and emotion are our most important safety values.
If we lose them, then 'we lose' the vitality of life itself.
Emotional? Hooligans? Cranks?....


Übersetzung:

"Was bedeutet direkte Aktion?

Es bedeutet, dass Du Dich nicht länger zurücklehnst und grausame, terrorhafte Dinge einfach passieren lässt. Der Kameramann in Äthiopien machte eine direkte Aktion, er filmte das schlimmste Unglück, das jemals Menschen passiert war. Er verstand, dass das Problem zu groß war, als dass er allein hätte helfen können - also nahm er die Filme mit nach Hause und hoffte, andere würde helfen. Und sie taten es. Willst Du Dich weiter zurücklehnen? Direkte Aktionen bei Tierrechten bedeutet ökonomische Schäden zu verursachen bei denen, die ausbeuten und damit Profite machen. Fang an!"

Es ist möglich, Dinge allein zu unternehmen: Reifen aufzuschlitzen, Schlösser zu verkleben bei Schlachter_innen, Fast Food Läden, Kürschner_innen, Fenster einzuwerfen, sie alle zahlungsunfähig zu machen. Farbe über Geschäfte und Häuser gießen, Abbeizmittel funktioniert super bei Autos, gekaute Kaugummis kleben sehr gut in Pelzmänteln. Ein großer Motor wird einfach nicht starten, denn Sand im Tank bedeutet, dass die Lieferung nirgendwo mehr hinfährt. Wenn ein neuer Todesshop eröffnet, stell sicher, dass Du die erste Person bist, die hingeht. Wenn der Zirkus in die Stadt kommt, erinnere sie dran, dass alles, was nach empor steigt, auch mal wieder runterkommt. Hör auf selbst an der Ausbeutung teilzuhaben: iss kein Fleisch, kauf kein Leder [Anm.: oder sonstige Tierprodukte], kaufe tierversuchsfreie Kosmetik, pflanzliche Seife und Shampoos sind besser.

Versuche eine Gruppe aus Leuten zusammenzustellen, denen Du trauen kannst und plant ehrgeizig direkte Aktionen, manchmal riskant, aber ein Muss! Erst durch die Tierbefreiung werden wir die Freiheit der Menschen umsetzen können, wenn das letzte Messer eines Tierversuchslaboranten zugeschnappt ist, es ist ein Schritt näher zum Frieden hin. Direkte Aktionen in der Tierbefreiungsbewegung sind stark und unser endgültiges Ziel ist nicht mehr weit entfernt.

"Tierliebhaber_innen, Vandal_innen, Hooligans, Spinner_innen - nimmst Du diese "Labels" wahr? Sie sagen, wir kümmerten uns nicht um Menschen. Wir sagen, alle fühlenden Wesen, Tiere inkl. Menschen, haben das Recht zu leben, frei von Schmerz, Folter und Leiden. Sie sagen, weil wir Menschen sind und uns gleich artikulieren, sind wir wichtiger. Ist unser Schmerz auch nur irgendwie stärker oder schwächer als der anderer Tiere? Menschen- vs. Tierrechte ist genau so ein Vorurteil wie schwarz gegen weiß oder die Nazis gegen die Jüd_innen, eine Beleidigung unserer Freiheit."

Versuche am lebendigen Wesen sind eine Missachtung von Menschen, für andere Tiere bedeutet es dasselbe. Wir haben eine chemische World, gemacht aus einer Pille aus Drogen, um Danke für die Experimente zu sagen. Drogen geschaffen, um Profite zu machen, hergestellt, um Symptome zu unterdrücken. Menschenbefreiung, Tierrecht - ein Kampf, ein Gefecht. Wenn die Tierausbeutung beendet ist, wird die Menschenausbeutung auch bald aufhören, das ist eine geistige Einstellungssache. "Auge um Auge und die ganze Welt wird blind sein." Fang an und schütze die Schwachen, die Hilflosen, die Tiere, die Kranken, und Behinderte. Mitgefühl und Emotionen sind unser wichtigster Wert. Wenn wir sie verlieren, verlieren wir die Lebendigkeit des Lebens selbst. Emotionale, Hooligans, Spinner_innen?


.oO One Struggle, One Fight (Lied von Riot/Clone)



Liedtext zu "One Struggle, One Fight":

Cut down the rainforests, so cattle can graze,
a short sighted act causing long term malaise
Rare species and plant life extinct for all time
as they carve the ridiculous from the sublime
Feed the bulk of grain harvested to the meat herds
while people are starving all over the world
The waste from herds poisons water supplies,
the meat industry causes people to die

Stop interspecies discrimination,
animal liberation is human liberation
Put an end to all exploitation,
animal liberation is human liberation

How can you speak of compassion
when the weakest are treated in this fashion
Human liberation, animal rights, one struggle, one fight

Give all sentient creatures consideration,
animal liberation is human liberation
Put an end to all exploitation,
animal liberation is human liberation

The basic roots of our oppression
stem from hierarchical obsession
Human liberation, animal rights, one struggle, one fight

Destroy the exploitive corporations,
animal liberation is human liberation
Put an end to all exploitation,
animal liberation is human liberation

Create the illusion that science cures all,
shout about breakthroughs that aren't there at all
Deride all your critics as dangerous cranks,
to keep public donations flowing into the bank
No justification for all we are told,
vivisection's has not yet cured so much as a cold
Stop the money men, ignore all their patter,
profits mean all to them, health and suffer don't matter

Animal Liberation is human liberation (repeat 3 times)


Übersetzung:

Sie holzen die Regenwälder ab, damit die Rinder grasen können,
eine ganz kleine Aktion verursacht schwerwiegende Folgen
Seltene Tier- und Pflanzenarten sterben für immer aus
als sie aus der Ehrfurcht Lächerlichkeit machten
Füttern Massen der Getreideernte an die Herden von Fleischrindern
während auf der ganzen Welt Menschen hungern müssen
Das Übermaß an Tierherden vergiftet das Grundwasser,
die Fleischindustrie sorgt dafür, dass Menschen sterben

Stoppt zwischenartliche Diskriminierung - Tierbefreiung ist Menschenbefreiung
Setzt aller Ausbeutung ein Ende - Tierbefreiung ist Menschenbefreiung

Wie kannst Du von Mitgefühl sprechen, wenn die Schwächsten auf diese Art und Weise behandelt werden?
Menschenbefreiung, Tierrecht - ein Kampf, ein Gefecht

Achtet alle fühlenden Wesen - Tierbefreiung ist Menschenbefreiung
Setzt aller Ausbeutung ein Ende - Tierbefreiung ist Menschenbefreiung

Die Wurzeln unserer Unterdrückung
stammen von hierarchischer/herrschsüchtiger Besessenheit
Menschenbefreiung, Tierrecht - ein Kampf, ein Gefecht

Zerstört die ausbeutenden Konzerne - Tierbefreiung ist Menschenbefreiung
Setzt aller Ausbeutung ein Ende - Tierbefreiung ist Menschenbefreiung

Sie schaffen sie Illusion, dass Wissenschaft alles heilen kann,
sprechen von Durchbrüchen, die es eigentlich gar nicht gibt,
diffamieren alle Kritiker_innen als gefährliche Spinner_innen,
damit öffentliche Gelder weiter auf die Konten fließen,
alles was wir sagen habe keine Berechtigung,
aber Tierversuche haben bis heute nicht mehr als eine Erkältung geheilt,
Stoppt die Macht des Geldes, ignoriert all ihr Geschwätz
Profit bedeutet alles für sie, Gesundheit und Leiden interessieren sie nicht


.oO Schlachthofgesellschaft (Gedanken, Teil3)


~xX([Schlachthofgesellschaft])Xx~


~Teil 3~

Am Lagerfeuer. Es ist schön, der kühlen, dunklen Nacht auf diesem Wege nah sein zu können. Sie strahlt eine gewisse Sanftheit und Ruhe aus. Ich blicke zum Sternenhimmel und sehe tausende funkelnde Perlen, die im Inneren einer einzigen, riesigen schwarzen Auster schlummern.
Leider kann ein Bewusstsein für die Leiden der Welt auch die schönsten Illusionen und Gleichnisse zerstören. Muscheln bilden Perlen nicht um eitle Menschen zu zieren. Es ist eine Wunde, die sie flicken, einen Schmerz, den sie lindern wollen. Eingeschwemmte Splitter, stechende Steinchen, die sie durch einen Kalkmantel daran hindern, sie weiter zu verletzen. Hat es nicht etwas Beschämendes für den Menschen an sich, der sich mit dem Leiden und Kämpfen anderer schmücken will? Sicher, es ist nur eine Muschel. Aber das ist allein die Sicht eines Menschen, der sich selbst als Maß und Richtwert aller Dinge und Wesen setzt. Was können wir schon objektiv über den Wert der Muschel sagen, ohne uns in anthropozentrisches Denken zu verlieren? Wir kennen fast ausschließlich unseren Lebenstil, unsere Bedürfnisse und unsere Empfindungen. Wieso maßen wir uns an, anderes Leben einzuschätzen und abzuwerten? Es ist für uns ein Leichtes ihnen ihren Frieden zu schenken und sie sich einfach entsprechend ihrem Wesen entwickeln zu lassen. Stattdessen versuchen wir jeder neuen Art, die wir entdecken, etwas Profitables für uns selbst abzugewinnen - diese oder jene sind essbar oder geben essbare Sekrete und andere Stoffe ab, diese oder jene lassen sich in Schmuck, Trophäen oder Souvenirs verwandeln, diese oder jene können uns helfen, unsere wissenschaftliche Neugier zu befriedigen. Alles muss einer perfiden Verwertungs- und Vermarktungslogik unterworfen werden. Andere Arten existieren nicht um ihrer selbst willen, sondern haben nur den Wert, den wir den Produkten, die wir aus ihnen gewinnen können, beimessen. Natürlich gilt diese zerstörerische Logik nicht nur außerhalb des Menschengeschlechts. Frauen werden wegen ihrer Reproduktionsfähigkeit ausgebeutet, Menschen, die wenig wirtschaftlichen Nutzen haben oder versprechen, werden ausgegrenzt und als minderwertig angesehen. Um den Reichtum der Wenigen zu vermehren, wird die Armut der Vielen ebenfalls vermehrt.

.oO Kalb auf dem Weg zum Schlachthof (Bild)


~xX([Kalb auf dem Weg zum Schlachthof])Xx~


Dieses Kalb ist schwarz und hat ein weißes Dreieck auf der Stirn. Im Alten Ägypten wäre das Tier als heilig verehrt worden.

Heute - bei uns in Europa im Jahr 2001- wird es ganz jung geschlachtet - wie alle anderen Kälber. Sie werden geboren, damit die Kuh Milch gibt. Danach wird das Kalb oft "entsorgt", die "Herodes-Prämie" hat dies noch unterstützt durch Subventionierung. "Entstanden" ist das Kalb wie die meisten heute durch künstliche Besamung; denn ein Stier ist ein "unnötiger Fresser", und da stellt der Bauer lieber noch eine Kuh in den Stall, die Milch bringt. Um aber Milch zu geben, muss sie kalben... und das Kalb kommt in den Müll. So wie dieses Kälbchen.

2001, Computermalerei von Inga Schnekenburger

.oO Achim Stößer - "Lob des Vegetarismus" (Online-Veröffentlichung)


~xX([Vegetarier sind toll - ein Lob des Vegetarismus])Xx~


Vegetarier sind wirklich toll. Vegetarier können ein Aquarium voller gefangengehaltener Fische in Frieden betrachten – denn sie essen sie nicht (mehr). Vegetarier verspeisen keine toten Tiere. D.h., sie verzichten darauf, Tiere umzubringen, um deren Leichen ("Fleisch") zu verzehren. Manche sogar darauf, sich die Haut ("Leder") der Toten über die Füße zu stülpen.

Zwar bringt ein Durchschnittsvegetarier mit seinem Eikonsum siebzig Hennen und ebenso viele männliche Küken ums Leben, aber schließlich könnte er ja darüber hinaus beispielsweise jede Woche ein "Hähnchen" essen, also noch viel mehr Hühner umbringen.

Zwar bezahlen Vegetarier Auftragsmörder dafür, Kühe und Kälber einzukerkern und abzuschlachten, weil sie deren Muttermilch trinken respektive essen wollen (meist mit Lab, einem Enzym aus den Mägen gemeuchelter Rindersäuglinge zu Käse oder Quark "veredelt", doch manche Vegetarier achten gar auf kälberlabfreien Käse, so dass die Kälber, die für die Milch, aus der Gouda, Emmentaler usw. gewonnen wird, aufgeschlitzt werden, ihr Lab behalten könnten, wodurch diese Vegetarier besonderes toll sind).

Aber sie könnten noch viele andere Spezies, Schweine oder Störe z.B., kaltmachen. Tun sie nicht. Oder manche höchstes für Schweinegelatine-Gummibärchen oder mit Hausenblase geschönten Wein. Aber darüber kann man hinwegsehen, ein Auge zudrücken, wir wollen ja nicht fanatisch jedes noch so kleine Leichenteil aus dem Keller und vom Teller verbannen. Das würde nur abschrecken.

Überhaupt sind die "Normalköstler", die "Omnivoren", die "Fleischesser", ja viel schlimmer, sie essen zusätzlich zu Salami und Steak auch Omelett und Camembert. Oder zusätzlich zu Baiser und Kefir Schinken und Fischstäbchen. Und wenn jemand noch schlimmer ist, dann muss man doch den, der nicht noch schlimmer ist, loben: Vegetarier sind toll. Man kann es mit der Ethik eben auch übertreiben.

Ein Vegetarier bringt also nicht so viele Tiere um, wie er könnte, ist quasi nur ein Teilzeitmörder. Und das verdient Lob: Vegetarier sind toll. Man kann schließlich auch nur auf einem Auge blind sein, dann sieht man wenigstens ein bisschen. Gut, der Vergleich hinkt ein wenig wie eine durch Qualzüchtung fußlahme "Milchkuh": Denn auch mit einem Auge könnte ein Vegetarier die Leichen der Hühner und Rinder, Wachteln und Schafe, Strauße und Ziegen, deren Eier und Milch er konsumiert und somit den Mord an ihnen in Auftrag gibt, sehen. Nicht in stereo, jedoch in Farbe: blutrot. Aber da kann man freilich auch mal ein Auge (dieses eine Auge) zudrücken, wir wollen dessen ungeachtet nicht fanatisch aufs Morden verzichten. Das würde nur abschrecken.

Doch was soll's: Vegetarier sind toll, sie sind auf dem richtigen Weg. Obschon sie dabei über Leichen gehen, bis sie das Ziel, den Veganismus, erreichen (sofern sie nicht zu den zirka 99% Vegetariern gehören, die gleich auf der Stelle treten und für immer Vegetarier bleiben, statt den Sprung zum Veganismus zu tun), aber da halten wir's mit dem Buddhismus: Der Weg ist das Ziel. Was das heißen soll, weiß keiner so recht, aber es klingt gut und nützt der Sache, sprich der Augenwischerei und damit dem Vegetarismus und der Verhinderung des bekannter weise fanatischen, weil unblutigen und somit aggressiven Veganismus. Denn Vegetarismus ist toll, weil Vegetarier noch viel mehr Tiere abschlachten könnten. Veganer dagegen, diese infamen Phytophagen, sind überheblich, sie stören sich allen ernstes an den wenigen Millionen von tollen Vegetariern beseitigten Tieren, obwohl Vegetarier noch viel, viel mehr Tiere ermorden könnten – wenn das keine Überheblichkeit ist. Und die Arroganz der Veganer erst. Arrogant heißt, dass sie Dinge, die Vegetarier nicht hören wollen, äußern, nur weil sie den Tatsachen entsprechen, statt höflich und diplomatisch zu sein. Das ist aggressiv – anders als das friedfertige lakto-vegetarische gewaltfreie Kälberkehleaufschlitzen. Das ist gemein – anders als das schonende und noch dazu lebendtiertransportverhindernde behutsame ovo-vegetarische Hühnerkükenvermusen. Veganer halten sich für besser, nur weil sie alle Hühner und Rinder verschonen, während Vegetarier doch zumindest einige Hühner und Rinder verschonen. Wieso sollte es besser sein, gar keine Tiere fürs Essen, für Kleidung usw. zu ermorden, als nicht so viele wie man könnte?

Schließlich ist ein Durchschnittsdeutscher besser als ein peruanischer Meerschweinchen-, ein schweizer Katzen-, ein vietnamesischer Hundeesser; ein Moslem oder Jude besser als ein Pfälzer "Saumagen-" oder ein bayerischer "Schweinshaxen"-Vertilger. Denn sie beschränken die Zahl der Spezies der Opfer ihres Mordshungers – genau wie die Vegetarier. Nicht?

Vegetarier sind toll, weil sie sich nicht ausgrenzen, weil sie in der Kantine, der Mensa oder dem Restaurant bequem bestellen können, ohne sich Gedanken zu machen, und da ist dann alles in Butter. Das erhöht nicht nur die Lebensqualität der Vegetarier, die – anders als Veganer, die Nichtveganern die Butter vom Brot nehmen wollen – Akzeptanz und Toleranz fördern, sich mit Normalköstlern an einen Tisch setzen können, unter den wir die Lebensqualität der Tierausbeutungsopfer fallen lassen; man kann wahrhaftig auch mal ein Auge zudrücken und Toleranz zeigen, schließlich ruft es aus dem Wald heraus, wie es hineinruft, und das übertönt allemal die Schreie der Hühner und Rinder im Schlachthof.

Daher sollten Menschen, die Leichen fressen auch nicht Leichenfresser genannt werden, sondern euphemistisch "Fleischesser", schön versachlichend-abstrakt "Omnivore" oder verniedlichend "Omni" (analog zum beliebten Veggi oder Veggie für Vegetarier). "Mördi" statt Mörder ist dagegen suboptimal, da müssen wir uns etwas anderes ausdenken. Übertüncht man das frische Blut mit weißer Farbe wird es rosa und wir sparen uns die rosa Brille – toll.

Idyll bäuerlicher Hühnerhaltung
Idyll bäuerlicher Hühnerhaltung
Vegetarier sind toll, weil sie sich für die Tiere so viel Mühe geben: Tolle Vegetarier forschen nicht nur in Vegetarierforen im Internet nach Edamer mit mikrobiellem Lab. Vegetarier durchforsten den Supermarkt und fragen beim Bäcker nach "Eiernudeln" bzw. Torten mit Vogeleiern aus der genau richtigen Gefangenhaltungsform – wie schwer ist es, abzuwägen, ob es nun die Biohühner besser haben, die Ökogetreide bekommen, so dass sie, wenn ihnen nach einem Jahr der Kopf abgehackt wird, gesünder sterben; oder die Freilandhühner mit mehr vorgeschriebenem Platz als die Biohühner; oder die Bodenhaltungshühner mit Dach überm Kopf als Schutz vor Bussarden; oder die Käfigbatteriehühner mit wesentlich kleineren sozialen Gruppen und der (bis zum Ende als Suppenhuhn) geringsten Mortalitätsrate. Vegetarier pochen im Café auf Kaffeesahne von Kühen, die später schonend geschlachtet werden. Vegetarier bestellen im Restaurant Salat mit Joghurtdressing aus artgerechten Ställen. Vegetarier essen nur Milchschokolade von lila Almkühen. Wenn sie wissen, dass ein Drittel der Wolle von toten Schafen stammt, "Schlachtwolle" ist, achten sie beim Pulloverkauf vielleicht sogar darauf, dass das Tier erst nach der Schur geschlachtet wurde. Es ist kompliziert und schwierig, doch die Vegetarier nehmen dies alles auf sich – für die Tiere. Wie einfach dagegen machen es sich Veganer: gar keine Eier, gar keine Milch, gar keine Wolle, Punkt. Also das kann ja nun wirklich jeder.

Außerdem ist an Vegetariern toll, dass sie für Veganismus werben, indem sie die "Fleischesser" zum Nachdenken bringen, während Veganer diese wie erwähnt abschrecken. Denn um einem Vegetarier vorhalten zu können, dass er ja auch Joghurt vertilgt und Lederjacken trägt, muss der Normalköstler sich erst einmal informieren, dass Tiermilch und -haut nicht an Bäumen wachsen. Und wenn er dann informiert ist und zur seltenen Spezies des Homo ethicus gehört, wird er, selbstverständlich, vegan. Dank der Vegetarier – das ist toll. Gut, die Sache hat einen Haken, genannter Leichenfresser, das liegt in seiner bzw. der Natur der Sache, frisst ohnehin Leichen, bei denen kaum einem dem Kleinkindalter Entwachsenen verborgen geblieben sein dürfte, dass dafür Tiere abgeschlachtet werden, weshalb die Wahrscheinlichkeit, dass einer darunter ist, der sich anderen Tieren gegenüber ethisch verantwortlich verhielte, wenn er nur wüsste, was er mit seinem Konsum anrichtet, eher bei Epsilon liegt, aber der Haken ist immerhin kein Angelhaken, denn Vegetarier essen keine Fische. Jedenfalls die Vegetarier, die mit ihrem einen Auge einen Blick ins Lexikon geworfen haben. Und die sind toll.

Zudem war jeder Veganer zuerst Vegetarier (abgesehen von ein paar wenigen, die gleich mit den harten Fakten statt der weichgespülten massengeschmackkompatiblen spenderfreundlichen Puddingversion der Realität konfrontiert und direkt vegan wurden, ohne den tollen Umweg über tollen Vegetarismus). Demnach ist es wichtig, für Vegetarismus zu werben, wenn man Veganer machen will. Gut, nach dieser Logik – schließlich war jeder nichtgeborene Vegetarier vorher Leichenfresser – müssten wir also für Leichenschmaus werben, um Vegetarier und somit Veganer zu machen, aber lassen wir die Logik mal beiseite.

Die ornithoiden und mammaloiden Opfer der Vegetarier sind also nichts als ein Gambit auf dem Weg zu einer tierfreundlichen Gesellschaft. Der Ton macht die Musik, und so ein Todesmarsch klingt allemal schmissiger als die Kakophonie euphemismenfrei benannter Fakten. Daher sind Vegetarier toll, und wir sollten sie samt ihren lediglich wenigen millionenfachen Morden an Glucken und Färsen respektieren.

Vegetarier und Veganer sollten an einem Strang ziehen. Das heißt, Veganer sollten endlich auch einmal ein wenig Respekt zollen und wenigstens den Kuchen, den Oma mit viel Liebe und zwei Dutzend Eiern und guter Butter gebacken hat, kosten. Sozialkontakte ist das entscheidende Stichwort: Zwischen Leber und Milz ist immer noch Platz für ein Glas Milch. Wer rechnet schon die Stunden und Tage aus, die Tiere dafür gelitten haben? Aber nein, Veganer zeigen keinen Respekt. Was tun sie stattdessen? Machen den Vegetariern Vorwürfe, beschimpfen sie als Mörder. Als ob ein Patient mit Leberzirrhose nicht kerngesund wäre, sondern von einem beleidigenden Arzt als Kranker beschimpft würde, immerhin sind Kranke ausschließlich jene mit Lungenemphysem. Als ob jemand respektlos Alkoholismus als Sucht diffamierte, während wahrhaft Süchtige nur die sind, die beim Trinken zudem Rauchen. Überhaupt verlangen Veganer nun wirklich zu viel. Nie wieder Pizza? Nie wieder Schokolade oder Eis? Nie wieder Torten und Kuchen?
Ungemolkene Kuh, kurz vor dem Platzen
Ungemolkene Kuh, kurz vor dem Platzen
Nie wieder Spaghetti mit Tomatensauce?

Immer nur Salat, die einzige Speise der Körnerfresser?

Ja, Vegetarier verdienen Respekt, sie sind toll. Nicht nur das, sie haben auch tolle Argumente gegen Veganismus: Milchtrinken geschieht aus reiner Tierfreundlichkeit, denn Kühe platzen, wenn man sie nicht melkt; anders als andere laktierende Säuger von stillenden Ameisenigeln und Braunbären bis zu Yaks und Zebras. Hennen legen sowieso Eier, wie andere Vögel auch. Meist unbefruchtete, weil in den Eierproduktionsanlagen kaum Hähne sitzen, also sind in den Eiern noch nicht einmal Küken – worüber also regen Veganer sich auf?
Gänsefamilie mit ca. 300 Küken
Gänsefamilie mit ca. 300 Küken
Noch nie eine Entenmutter gesehen mit dreihundert Küken im Schlepptau, weil sie, wie jedes "Legehuhn", fast täglich ein Ei legt? Ein Schwalbennest unterm Dach mit dreihundert aufgerissenen Schnäbelchen? Von wegen Qualzucht, Frösche legen ganz natürlich noch viel mehr Eier als "Lohmann Selected Leghorn"-Normhühner. Warum sollten Vegetarier also keine sowieso gelegten Eier essen und damit zudem den Hühnern das anstrengende Brüten ersparen? Und dass die männlichen Küken nach einem Tag vergast, die Hennen nach einem Jahr geschlachtet werden, dafür können die Vegetarier ja nun wirklich nichts, sie hätten wahrlich nichts dagegen, wenn die jährlich achtzig Millionen Hühner, die für die Eiproduktion allein in Deutschland umgebracht werden, die restlichen zwei Lebensjahrzehnte auf einem idyllischen kleinen
Gnadenhof
Gnadenhof
Gnadenhof verbringen würden. Und Hitler war gar kein Vegetarier, Hitler war Veganer. Fanatisch, unduldsam, blindwütig, aufbrausend, dogmatisch, intolerant, aggressiv, radikal; nicht toll wie Vegetarier. Gut, er hat nicht nur Menschen, sondern auch manches Frühstücksei geköpft, beides veganeruntypisch; aber was spielt das in diesem Zusammenhang für eine Rolle? Überhaupt bekommen Veganer ohne Drüsensekretkonsum Kalziummangel (neun Zehntel der Menschheit leiden an Kalziummangel, weil sie keine Milch vertragen) und zudem Eiweißmangel (Proteine sind, wie der Name "Eiweiß" schon sagt, ausschließlich in Vogeleiern enthalten). Außerdem schmeckt veganes Essen einfach nicht. Kartoffeln zum Beispiel: pfui Teufel. Gut, vielleicht wenn man sie kocht oder brät. Entsprechendes gilt für Tofu oder Mehl. Aber wer hat schon Zeit, den ganzen Tag in der Küche zu stehen? Daher kaufen Vegetarier auch gelegentlich Tiefkühl-Fertiggerichte, natürlich ausschließlich beim Bauern von nebenan, der seine zwei Dutzend Hennen jeden Abend in den Schlaf wiegt, ihnen wenn sie weniger Eier legen jahrzehntelang ein Gnadenbrot gewährt, wie auch ihren – ebenfalls zwei Dutzend, jedes zweite Küken ist ja männlich – Brüdern (die Gruppen von Hähnen retuschieren die Veganer auf ihren Fotos von angeblichen "Ausbeutungsbetrieben" natürlich immer weg, weil sie sonst nicht mehr behaupten können, die männlichen Küken würden vergast oder vermust).
Igel (von Veganerfahrrad überfahren)
Igel (von Veganerfahrrad überfahren)
Veganer sind zudem auch Mörder, weil sie nicht über dem Boden schweben, und somit auf eine Ameise treten könnten statt zu levitieren, weil sie Fahrzeuge benutzen und damit Unfälle riskieren statt zu teleportieren. Oder weil Möhren und Hefepilze und Darmbakterien schließlich auch Lebewesen sind – nur hört keiner die stummen Schreie des geköpften Salats und der niedergemähten Weizenfelder. Oder weil Veganer, statt auf einen anderen Planeten auszuwandern oder wenigstens eine einsame Insel (toll: den Vegetariern verdanken wir ein Revival des "Geh doch nach drüben"-Arguments, das sonst mangels anderem Deutschland fast in Vergessenheit geraten wäre), weil also Veganer Teil einer speziesistischen Gesellschaft sind und somit der Kioskbesitzer, bei dem sie ihre Zeitung erstehen, mit eben diesem Geld nichts als Currywurst, Bockwurst, Mettwurst, Teewurst und Leberwurst kauft. Wurst, die mit den Steuergeldern von Veganern subventioniert wird: ein Teufelskreis.
Zu viel Fleisch ist Mord?
Zu viel Fleisch ist Mord?
Aber was ist besseres zu erwarten von widerwärtigen Fanatikern, die das Wort "Mord" nicht auf "Fleisch" von süßen Schweinchen, brutal transportierten "Mastrindern", rücksichtslos abgeschlachteten "Brathähnchen", auf kaltblütig erschossene Rehe, hinterrücks abgeknallte Wildschweine, elektrokutierte Füchse, vergaste Nerze usw. beschränken, wie sich das gehört ("Fleisch ist Mord", "Jagd ist Mord", "Pelz ist Mord"), sondern auch auf totgestreichelte "Milchkühe" und ins Jenseits geküßte "Legehennen" ausdehnen wollen.

Ganz anders die Vegetarier. Vegetarier sind toll. Als wären sie geradewegs dem Tollhaus entsprungen, so toll sind Vegetarier.


URL: http://antispe.de/txt/vegetarier-sind-toll.html auf antiSpe.de

.oO Der "Welteitag" (PM von Maqi)

Pressemitteilung http://maqi.de/presse/welteitag2008.html

~xX([Welt-Ei-Tag 2008])Xx~

* Hühnerausbeutung für unveganen Konsum wird zelebriert

Am 10. 10. ist "Welteitag". Dabei geht es nicht um die Eier von Fischen oder Reptilien, Insekten oder Säugetieren, sondern um Vogeleier, primär die Eier von Gallus gallus domesticus, dem "Haushuhn".

Wie der "Weltmilchtag" oder der "Tag des Butterbrots" soll der "Welteitag" (immer am zweiten Freitag im Oktober), kreiert von der "International Egg Commission", dem internationalen Verband der "Eierproduzenten", der Förderung des Tierproduktkonsums dienen. "Doch langsam keimt in der Gesellschaft ein Bewußtsein für das auf, was nichtmenschlichen Tieren für menschliches Konsumverhalten, im Auftrag nicht-veganer Verbraucher und somit durch sie verursacht, angetan wird", so Achim Stößer von der Initiative Maqi - für Tierrechte, gegen Speziesismus. "Daher ist es für die Propaganda nahezu zwingend, das Mäntelchen des Tierschutzes über die Ausbeutung zu breiten."

Statt also offensichtlich für Eikonsum zu werben, wird vordergründig die sogenannte "Käfighaltung" in Legebatterien kritisiert, die in Deutschland (wie auch Österreich, der Schweiz und anderen Ländern) ohnehin längst illegal ist und nach Ablauf der Übergangsfrist lediglich in andere Formen der Gefangenhaltung umgewandelt wird, etwa sogenannte "Kleinvolieren", also Käfige mit mehr Hühnern als bisher. "Mit diesem durchschaubaren Manöver wird allerdings nur zumindest implizit, meist auch explizit, für weiteren Eikonsum und somit andere Formen der Hühnerausbeutung geworben."

Tierrechtler fordern jedoch aus gutem Grund die Abschaffung von Tierausbeutung statt deren Reform, die nichts als Augenwischerei ist. Zum "Welteitag" weist die Tierrechtsinitiative Maqi daher insbesondere auf die ethisch gebotene Notwendigkeit, keine Eier zu konsumieren - allgemein: vegan zu leben - hin.

Denn zum einen handelt es sich bei all den für die Eiproduktion ausgebeuteten Hennen um Qualzüchtungen, die unabhängig von der Haltungsform darunter leiden, von der Geschlechtsreife an fast täglich ein Ei legen zu müssen (bei Menschen würde man von der Menarche sprechen, denn das Eierlegen ist hier analog zur Menstruation, deren wesentlicher Aspekt die Abstoßung unbefruchteter Eier ist), statt wie normale, nicht qualgezüchtete Hühner und alle anderen Vögel eine Handvoll jährlich zur Fortpflanzung.

Die männlichen Geschwister der Legehennen werden, da sie für die Mast nicht geeignet sind, unmittelbar nach dem Schlüpfen vermust oder vergast. Denn die auf "Legeleistung" gezüchteten Hühner legen nicht so schnell Gewicht zu wie "Masthühner", die binnen 34 Tagen, also noch als Küken, ihr "Schlachtgewicht" erreichen - Babys in der Gestalt von Sumoringern. Die männlichen "Legehuhnküken" zu mästen wäre demnach unrentabel.

Auch die Hennen werden getötet - wenn sie nach etwa einem Jahr des Dauerlegens körperlich am Ende sind, die "Legeleistung" nachläßt.

Für ein Ei leidet eine Henne einen Tag. Für das tägliche Ei des Verbrauchers wird jedes Jahr ein männliches Küken und eine Henne umgebracht.

In welcher Haltungsform dies geschieht ist marginal. Ob es nun die Biohühner besser haben, die Ökogetreide bekommen, so dass sie, wenn ihnen nach einem Jahr der Kopf abgehackt wird, gesünder sterben; oder die Freilandhühner mit mehr vorgeschriebenem Platz als die Biohühner; oder die Bodenhaltungshühner mit Dach überm Kopf als Schutz vor Bussarden; oder die Käfigbatteriehühner mit wesentlich kleineren sozialen Gruppen und der (bis zum Ende als "Suppenhuhn") geringsten Mortalitätsrate: sie alle leiden, sie alle werden getötet wie ihre männlichen Geschwister.

"Die Ausbeutung nichtmenschlicher Tiere basiert auf Speziesismus, der Diskriminierung aufgrund der Artzugehörigkeit, also ethisch irrelevanter Merkmale, analog zu Sexismus und Rassismus", so das Fazit. "Speziesismus ist ebenso wenig vertretbar und muß ebenfalls abgeschafft werden, Tierrechte müssen geachtet, eine vegane Gesellschaft etabliert werden."

Welttierrechtstag ist am 15. Oktober, Weltvegantag am 1. November.

Maqi - für Tierrechte, gegen Speziesismus setzt sich für eine Verwirklichung der Tierrechte (so etwa das Recht auf physische und psychische Unversehrtheit), die Abschaffung der Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Spezies (analog zu Antirassismus und Antisexismus) und die Etablierung einer veganen Gesellschaft ein.

Nähere Informationen und Bildmaterial bei Maqi - für Tierrechte, gegen Speziesismus, c/o Achim Stößer, Brauhausgasse 2, D-63628 Bad Soden-Salmünster, Tel. 06056/9177888, mail@maqi.de, http://maqi.de.

.oO Peta's Super Chick Sisters (Super-Mario-Klon)


~xX([Peta's Super Chick Sisters])Xx~


Heute habe ich einen klasse Super-Mario-Klon entdeckt, für alle Jump 'n Run Fans :)
(und Tierbefreier und KFC-Gegner ^^)
Alle anderen sollten ruhig auch mal vorbeischauen!
Außerdem lässt sich "Peta's Super Chick Sisters" nicht nur online spielen, sondern auch runterladen.


http://www.kentuckyfriedcruelty.com/superchicksisters/index.asp

.oO Der Ausbruch (Gedicht)


~xX([Der Ausbruch])Xx~
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Vorsichtig, seht ihr nicht beben
Den Körper und das junge Herz
Das doch in seinem kurzen Leben
Schon ertrug viel Leid und Schmerz

Doch unsereins brauchst Du nicht fürchten
Wir kommen um Dich zu befrein
Vom Joche und der Unterdrückung
Du wirst schon bald in Freiheit sein

Denn diese Zäune, diese Mauern
Halten ja nicht ewig stand
So warte kurz, Du kannst schon lauern
Gleich spürst Du erstmals Gras und Sand

Die Sklaverei hat nun ein Ende
Und sie endet nicht im Mord
Sie endet mit der Chance zur Freiheit
Ich wünsch Dir Glück, nun lauf hinfort!

.oO Wo kalte Herzen schlagen (Gedicht)

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~xX([Wo kalte Herzen schlagen])Xx~


Schon die Geburt war schmerzhaft,
Das Leben wird es noch!
Das kann kein Mensch Dir sagen,
doch gibt es viel zu klagen,
denn wissen wir es doch!
Schon die Geburt war qualvoll,
seitdem schleppst Du das Joch!

Denn gibt es keine Freiheit
für Wesen, sanft wie Du!
Ich kann Dein Wehen sehen,
ich hör' Dich leise flehen…
Auch ich gehört' dazu!
Zu denen, die sie quälen,
die Wesen, schwach wie Du!

Dein Stand bestimmt für immer
wie es Dir nun ergeht!
Der letzte Hoffnungsschimmer
wird nimmer
wieder von Dir belebt.

Denn gibt es keine Hoffnung,
wo kalte Herzen schlagen
und sich an fremdem Elend,
wie jenem von Dir,
laben!

.oO Wie nur? (Gedicht)

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~xX([Wie nur?])Xx~
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Wie kann nur das Fleisch von Viehen
Einem selbst als Nahrung dienen?
Kann doch der Mensch mit gutem Willen
Pflanzlich Speisepläne füllen!
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Wie kann nur das Fell von Tieren
Eines Menschen Leib verzieren?
Baumwolle kann auch ohne Leiden
Unsre nackte Haut bekleiden!
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Wie kann nur das Leid von Kühen
Einen nicht zu Tränen rühren?
Nur weil der Mensch nach Milch sich sinnt
Die eigentlich für’s Kalb bestimmt!
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Wie kann nur die Mast von Schweinen
Einem als normal erscheinen?
Stahl, Beton und künstlich Licht
Wohl kaum gesundes Fleisch verspricht!
.
Wie kann nur des Jägers Hetzen
Einen nicht zutiefst entsetzen?
Will der Sadist bei sanften Tieren
Lediglich Macht demonstrieren!
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Wie kann nur ein Menschenherz
Nicht ergreifen Tieres Schmerz?

.oO Mordschuld (Gedicht)

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~xX([Mordschuld])Xx~
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Blutig rot
Färbt sich der Boden
Doch Du hast es nicht verboten
Trotz dass Du es doch gewusst
Weil Du etwas haben musst:
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Das Fleisch
Aus dem das Blut geflossen
Hast Du mit purer Lust genossen
Für Deinen eigen Leibessegen
Sollen andre Leben geben
.
Tag für Tag
Mal eins, mal viere
Wächst die Zahl der Opfertiere
Die Du ohne Schuldgefühle
Stets zu konsumieren weißt
.
Jedoch
Trägst Du die Schuld auch mit
Erhörtest nicht der Tiere Bitt’
Die Entscheidung über deren Leben
Hast Du in Schlächters Hand gegeben
.

.oO Das Mastschwein (Gedicht)

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~xX([Das Mastschwein])Xx~


Ich bin ein Schwein vom Mastbetrieb
Der weit vom Einkaufszentrum liegt
Damit der Fleischesser nicht sieht
Dass, was nun dort im Regale liegt
Vorher endlos Qualen litt
Ich bin ein Schwein vom Mastbetrieb
Und weiß noch nicht, was mir geschieht
Doch schon in einigen Wochen und Tagen
Werde ich’s erfahren haben
Dann, wenn alle meine Knochen sinken
Unterm Gewicht von Fett und Schinken
Und Muskeln keine Kraft mehr geben
Um mich auf meine Huf’ zu heben
Dann, wenn ich krauche auf den Wunden
Die ich mir auf Beton geschunden
Und ich mit trüben Augen seh
Dass es allen Schweinen so ergeht

Ich bin ein Schwein vom Mastbetrieb
Und erfahre nun mit Schlag und Hieb
Als ich schon kaum noch laufen kann
Jetzt bahnt sich etwas Schlimmres an
Ich ahne es, doch kann’s nicht sagen
Schon werde ich hinausgeschlagen
Zum ersten Mal an frische Luft
Doch hab’ ich das nur kurz gedurft
Gewaltsam werde ich bedrängt
Und eine Rampe hochgezwängt
Kaum hab’ ich mich hinaufgezwungen
Hab’ ich schon um letzte Luft gerungen

Ich war ein Schwein vom Mastbetrieb
Und wusste nicht, was mir geschieht
Ich bin im Transporter schon erstickt
Bevor man mich zu schlachten schickt
Doch um mich ist es nicht schlimm
Denn es sind nicht alle hin
Die restlichen Schweine in dem Wagen
Müssen den Tod erst noch ertragen
So fahren sie weiter zur Endstation
Dort wartet der Metzger voller Hohn
Denn statt den Tieren, die wir sind
Sieht er nur Wurst zum Geldgewinn

Ich war ein Schwein vom Mastbetrieb
Und merkte schnell, der Mensch nur liebt
Das Tier, das ihm zur Nahrung dient
Und ihm etwas Gehalt einbringt